Friedrichsfehn Fast alles neu bei den Fußballerinnen des SV Friedrichsfehn: Wenn das höchstspielende Frauenteam aus dem Ammerland am Sonntag mit einem Auswärtsspiel beim TuS Büppel (Anstoß: 15 Uhr) in die neue Oberliga-Saison startet, ist das Team im Vergleich zum Saisonende kaum wiederzuerkennen. Mit Olaf Schröder und Andre Gerdes steht ein neues Trainerteam an der Seitenlinie. Ihre erste Aufgabe: Gleich neun neue Spielerinnen – die meisten kommen aus der erfolgreichen eigenen B-Jugend – in den Frauenbereich zu integrieren.

Frauen-Kader

SV Friedrichsfehn

Zugänge: Miriam Fleischer, Anna-Marie Janke, Jasmin Galisch, Tomke Heeren, Paula Lang, Carolin Fleßner, Marie Gertenbach, Paulina Martin, Johanna Rathje

Abgänge: Julia Hennings, Pia Husch, Mareike Tittmann, Sophie Richter, Tatjana Wichmann, Josefine Holsten, Janin Bruns, Leonie Dörfel

Torhüter: Mirja Fleischer, Anna-Maria Janke

Abwehr: Ulrike Bley, Jasmin Gallisch, Neele Gerdes, Katharina Gronover, Tomke Heeren, Paula Lang, Marion Röttgers, Henrike Tesch

Mittelfeld: Carolin Fleßner, Marie Gertenbach, Annika Kern, Paulina Martin, Aylin Opel, Johanna Rathje, Kerstin Reich, Rebecca Velarde Winter

Angriff: Karoline Brendel, Lynn Engberts, Ester Pannwitz

Trainer: Olaf Schröder und Andre Gerdes

Saisonziel: Mittelfeldplatz

Schröder und Gerdes wurden von ihren Nachwuchstalenten in der Vorbereitung positiv überrascht: „Am Anfang hatten wir schon ein wenig Sorge, ob sich die jungen Spielerinnen schnell an die andere Härte im Frauenbereich gewöhnen. Sie hatten deutlich weniger Anpassungsschwierigkeiten, als wir gedacht haben“, freut sich das neue Trainerduo. Vor allem spielerisch seien die Talente für das Team ein großer Gewinn. Einige der B-Juniorinnen hätten gleich Chancen auf ihren ersten Einsatz in der Startelf, verrät Schröder.

Vor dem Start am Sonntag in Büppel hat Schröder ein gutes Gefühl: „Wir sind froh, dass es nach der langen Vorbereitung, die nicht immer einfach war, endlich losgeht. Wir wollen den Stand der Dinge sehen.“ Bei einem Trainingslager in Bad Zwischenahn am vergangenen Wochenende nahmen die Trainer den letzten Leistungstest vor, den das Team mit Bravour meisterte. Gleich mit 16:0 schossen sich die Friedrichsfehnerinnen gegen den VfB Germania Wiesmoor aus der Ostfrieslandliga für den Oberliga-Start warm.

Die Zielsetzung für das neu eingespielte Team ist klar. „Wir wollen schnellstmöglich die Punkte gegen den Abstieg sammeln und einen Platz im gesicherten Mittelfeld erreichen“, gibt Schröder vor. Alles andere darüber würde man natürlich gerne mitnehmen, sagen Schröder und Gerdes mit einem Lachen. In einer ausgeglichenen Liga sehen die Trainer den SV Heidekraut-Andervenne und den Osnabrücker SC in der Favoritenrolle.

Am Sonntag geben die Friedrichsfehnerinnen ein defensiveres Konzept vor. „Büppel hat sein erstes Spiel schon gespielt und mit 4:1 gegen den SV Suddendorf-Samern gewonnen. Sie werden gegen uns nachlegen wollen. Für uns wird das eine schwierige Aufgabe“, warnt Schröder.

Lars Puchler Redakteur / Lokalsport Ammerland
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