Friedrichsfehn Die Fußballerinnen des SV Friedrichsfehn haben den Fehlstart in der Oberliga abgewendet. Nach der 2:10-Pleite zum Auftakt in Büppel ließen die Ammerländerinnen mit dem 3:2 (2:0)-Erfolg gegen den Aufsteiger FC Geestland am Sonntag die richtige Antwort folgen.

„Es zählen heute allein die drei Punkte“, fasste Trainer Olaf Schröder nach einer brenzligen Schlussphase in Friedrichsfehn zusammen. Während sein Team den Gästen in der ersten Halbzeit überhaupt keine Chance ließ, mussten die Gastgeberinnen am Ende noch einmal zittern. Auf dem vom vielen Regen aufgeweichten Platz drängte Geestland in den letzten vier Minuten der Partie auf den Ausgleich. „Auch wenn Geestland es nur mit der Brechstange versucht hat. Es reicht ein Ball, der unglücklich durchfällt“, wusste auch Schröder, der aber am Ende die drei Punkte bejubeln durfte.

Mit dem Spiel, das sein Team im ersten Durchgang anbot, war der Trainer mehr als zufrieden. „Wir waren sehr dominant, haben den Gegner früh angelaufen und somit viele Fehler provoziert“, lobte Schröder. Das Resultat daraus war die Führung durch den Treffer von Kerstin Reich in der 15. Minute. Die Friedrichsfehnerin setzte sich gegen zwei Gegenspielerinnen durch und traf ins lange Eck. Nur acht Minuten später erhöhte Ester Pannwitz auf 2:0 für die Ammerländerinnen.

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Nach dem Halbzeitpfiff war aber erst einmal länger Pause. Wegen des Gewitters wurde die Partie unterbrochen. Diese Auszeit tat den Friedrichsfehnerinnen gar nicht gut. „Danach ist bei uns der Faden gerissen“, sagte Schröder: „Wir waren immer einen Schritt zu spät dran.“

Davon profitierten die Geestländerinnen. In der 63. Minute gelang Ilka Buck für die Gäste der Anschlusstreffer. Nun war die Partie wieder offen. „Mit dem Tor haben wir Geestland wieder aufgebaut“, ärgerte sich Schröder, der in der Schlussphase von einem „reinen Glücksspiel“ sprach.

Auch der zweite Treffer von Ester Pannwitz, die in der 78. Minute einen Freistoß direkt zum 3:1 verwandelte, gab den Ammerländerinnen nicht die nötige Sicherheit, um die Partie souverän über die Zeit zu spielen. Vor allem nach dem 3:2 durch Mareike Schröder vier Minuten vor dem Ende wurde es noch einmal gefährlich, weil es die Friedrichsfehnerinnen verpassten, die eigenen Konter besser auszuspielen. Trainer Schröder waren die Umstände am Ende egal, als Schiedsrichterin Susan Witte die Partie abpfiff und die ersten drei Punkte auf das Konto der Friedrichsfehnerinnen wanderten.

Am kommenden Sonntag müssen die Ammerländerinnen in der ersten Runde des Niedersachsen-Pokals beim Osnabrücker SC antreten.

Lars Puchler Redakteur / Lokalsport Ammerland
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