VRESCHEN-BOKEL Über Personalmangel kann sich die Freiwillige Feuerwehr Bokel- Augustfehn sich nicht beklagen. Im vergangenen Jahr, so Ortsbrandmeister Mario Borchers während der Jahreshauptversammlung im Gasthof Scheppner, seien insgesamt sechs neue Kameradinnen und Kameraden hinzugekommen, davon vier aus der Jugendfeuerwehr. Damit besteht die Feuerwehr jetzt aus 65 aktiven Kameradinnen und Kameraden, sowie 25 Alterskameraden und 22 Jungen und Mädchen in der Jugendfeuerwehr.

Ausrücken mussten sie zu 39 sehr unterschiedlichen Einsätzen, darunter Anfang des Jahres zu einem Ölbrand im Stahlwerk Augustfehn. Ferner hatten die Kameraden die Aufgabe, nach Sturmschäden einen Baum vom Dach zu entfernen und einen PKW aus dem Kanal ziehen. Alles in allem kamen die Einsatzkräfte auf 116 Dienste mit insgesamt 2585 Stunden.

Hierfür dankte Bürgermeister Hans-Otto Ulken den Einsatzkräften persönlich und im Namen von Rat und Verwaltung. „Ihr habt im vergangenen Jahr wieder hervorragende Arbeit geleistet und mit Mario und Torsten seid ihr ein gutes Team.“ Wie er bekannt gab, soll nach den jetzigen Planungen das neue Feuerwehrhaus in Bokel-Augustfehn in den Jahren 2013/2014 entstehen. Anschließend überreichte er zwei Kameraden das Niedersächsische Feuerwehrehrenabzeichen in Silber für 25 Jahre. Frank Otte und Ingo Watzke traten 1983 in die Jugendfeuerwehr ein und sind seitdem besonders aktive Kameraden. Otte war zwischenzeitlich auch aus beruflichen Gründen in anderen Feuerwehren tätig, so unter anderem auf der Insel Borkum.

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Ingo Watzke ist elf Jahre Jugendfeuerwehrwart in Bokel-Augustfehn gewesen. Für diesen Einsatz und als Dank überreichte Kreisjugendfeuerwehrwart Dieter Behrens ihm die Floriansmedaille der Niedersächsischen Jugendfeuerwehr. „Diese Auszeichnung wird nur für besondere Verdienste in der Feuerwehrjugendarbeit vergeben. Und diese hast du in all den Jahren hervorragend geleistet“, so Behrens. Watzke dankte mit den Worten: „ Von der Zeit, die ich investiert habe, möchte ich nichts missen.“

Gemeindebrandmeister Manfred Weiß lobte die gute Zusammenarbeit unter den vier Ortsfeuerwehren in der Gemeinde Apen. „Nur gemeinsam erreichen wir etwas, Einzelkämpfer sind fehl am Platz“, betonte Weiß, der auch mehrere Beförderungen vornahm. Weiß dankte allen Kameraden für ihren Einsatz im vergangenen Jahr und schloss seine Rede mit den Worten: „Praat stahn, fört Volk un sein Gemaok, dat is us Wark, un hillig Soak“.

Auch Kreisbrandmeister Johann Westendorf dankte den Einsatzkräften für ihre Bereitschaft, jederzeit zu helfen und überbrachte die Grüße von Landrat Jörg Bensberg. Im Anschluss berichtete er über einige Einsätze auf Kreisebene und dass viele Fehlalarme auf Brandmeldeanlagen zurück zuführen sind, so auch in der Gemeinde Apen.

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