Rastede Geschminkt ist Eylem schon, jetzt steht die Zehnjährige aus Rastede gerade vor Thomas Liebetrau, dem Luftballonkünstler. Mit geschickten Fingergriffen verwandelt er zwei Ballons in ein rosa Pferd. Es wird nicht das Letzte sein, das Liebetrau an diesem Sonntag auf dem Turnierplatz im Schlosspark anfertigt. Beim Familientag zum 66. Oldenburger Landesturnier gehören die Luftballonpferde zu den beliebtesten Motiven an seinem Stand.

Eylem hat ihres gerade strahlend in Empfang genommen und saust in Richtung Ponyreiten davon. Utz Menke aus Hankhausen stellt die Schulpferde aus seinem Ausbildungsstall zur Verfügung. Reitlehrerin Anja Breitkopf nimmt die vielen Kinder in Empfang, die eine Runde drehen möchten. „Das Ponyreiten wird wieder sehr gut angenommen“, sagt sie.

Die fünfjährige Helene aus Oldenburg kommt nach ihrer Runde gerade wieder an. „Das macht Spaß“, freut sie sich. Mutter Gesa Weiß erzählt, dass ihre Tochter Pferde liebt und in Achternmeer bereits privat Reiten lernt. Die Atmosphäre beim Landesturnier gefällt ihr besonders gut. „Ich bin ganz begeistert, und es wird viel für Kinder angeboten“, sagt Gesa Weiß.

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Die NWZ  hat eine Hüpfburg aufgebaut, daneben stehen eine Riesenrutsche und ein Trampolin. An weiteren Ständen gibt es kurzweilige Spiele für die Kinder. Und beim Ballonweitflugwettbewerb können die Teilnehmer sogar eine Übernachtung auf einem Ponyhof gewinnen. Beliebt sind zudem Erinnerungsfotos mit dem neuen Maskottchen des Landesturniers, Pferdi.

„Wir wussten gar nicht, dass heute Familientag ist“, erzählt Svenja Pakula aus Ovelgönne, während ihre Töchter Fentje (6) und Swantje (8) auf dem Trampolin turnen. Angenehm überrascht habe sie, dass der Eintritt für Kinder beim Landesturnier frei ist. „Das ist eine tolle Sache“, findet die Mutter.

Einige Schritte weiter bereiten sich die Reiter der Polizei Hannover schon auf ihre Vorführung vor. Zwei Stunden später als angekündigt geben sie einen Einblick, für welche Situationen ihre Dienstpferde ausgebildet sind.

Polizeioberkommissar Arne Prüfer berichtet den zahlreichen Zuschauern gerade, dass Pferde oft Berührungsängste haben. Für den Einsatz bei der Polizei müssen sie diese Scheu jedoch ablegen, da sie auch in Menschenmengen, zum Beispiel bei Demonstrationen eingesetzt werden.

Polizeikommissarin Konstanze Brinckmann demonstriert derweil, dass die Pferde auch dann nicht durchgehen, wenn sie mit Tennis-, Fuß- oder Gymnastikbällen beworfen werden. Sogar durch Hindernisse wie eine Papierwand und über brennendes Stroh laufen die Dienstpferde – so groß ist das Vertrauen der Tiere zu den Reitern, den Polizeikommissaren Alexander Knapp und Sonja Huntgeburth.


Bilder und Berichte unter   www.nwzonline.de/landesturnier 
NWZ TV    zeigt einen Beitrag unter   www.nwz.tv/ammerland 
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Frank Jacob Rastede/Wiefelstede / Redaktion Rastede
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