Edewecht „Für mich ist das Bundesschießen ein Leistungswettkampf, weil es hier um Einzelplatzierungen geht, die gelistet werden“, sagte Marion Siemer vom Schützenverein (SV) Godensholt. Die Hobbyschützin gehörte zu rund 1000 Aktiven, die am Sonntag am Bundesschießen des Ammerländer Schützenbundes (ASB) in Edewecht teilnahmen.

Seit über 20 Jahren gehört die 52-Jährige dem Schützenverein an, seit 15 Jahren tritt sie beim Bundesschießen an. Zwischen sechs und 80 Jahren waren die Schützen, die sich in der Heinz zu Jührden-Halle g mit dem Luftgewehr, dem Bogen oder auch dem Lichtpunktgewehr im Wettstreit maßen.

Nicht nur wegen des schießsportlichen Vergleichs hat die Veranstaltung für Marion Siemer einen hohen Stellenwert. „Hier treffen sich Aktive aus allen Schützenvereinen des Ammerlandes. Wann hat man das schon, dass man sich in einer derart großen Runde trifft und sich austauschen kann?“

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Für Marion Siemer und ebenso für Sascha Hilmer vom SV Petersfehn bildet der Schießsport einen Ausgleich zum Alltag. „Beim Schießen ist Konzentration gefragt, der Kopf muss frei sein“, betonte der 39-Jährige. Abschalten vom Berufsleben, sich ganz auf den Sport besinnen, sei das, was der Vizepräsident des SV Petersfehn, der mit zehn Jahren in den Verein eintrat, schätzt.

Als Leistungssportler sehen sich beide nicht, obwohl sie an guten Tagen 380 von insgesamt 400 Ringen erreichen können. Ihr ehrenamtliches Engagement ließe ein mehrmaliges Training in der Woche nicht zu. Marion Siemer ist Sportleiterin in ihrem Verein und auf Kreisebene, dazu Vizepräsidentin im Oldenburger Schützenbund (OSB). Das binde Zeit und bedeute Engagement. Auch Hilmer kann nur eingeschränkt trainieren, da auch seine Tätigkeit als Vizepräsident seines Vereins mit Aufgaben verbunden ist. Einmal in der Woche nimmt er sich Zeit fürs Training.

Am Sonntag waren beide nicht ganz zufrieden mit ihren Leistungen. Zehn Schüsse darf jeder Teilnehmer auf die Zielkarten abgeben. Siemer und Hilmer rechneten mit Platzierungen im Mittelfeld. „Manchmal läuft es, manchmal nicht, die Tagesform entscheidet“, sagte Hilmer.

Mit der Siegerehrung am frühen Abend war zwar der sportliche Wettkampf abgeschlossen, das Rahmenprogramm um das Bundesschießen des ASB aber noch nicht. Kommenden Samstag findet in Osterscheps der Bundeskönigsball statt. Dann steht nicht nur für die beiden Schützen aus Godensholt und Petersfehn das gesellige Miteinander im Mittelpunkt.

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