Die Edewechter Johanniter blicken zufrieden auf das Jahr 2014 zurück. Vor allem in den vergangenen Jahren sei der Ortsverband stetig gewachsen, vor allem in der Jugendarbeit, freute sich Ortsbeauftragter Axel Appeldorn. Mittlerweile zähle die Jugendabteilung 71 Mitglieder, die allesamt dem Bundeswettkampf Mitte Mai in Cottbus entgegenfieberten. Dort will die Edewechter C-Mannschaft – die sechs- bis zwölfjährigen Nachwuchsretter – ihren Titel als Bundessieger verteidigen. Das Team, das sich aus Altersgründen anders zusammensetzt als die Erfolgsmannschaft 2013 in Regensburg, qualifizierte sich beim Landeswettkampf in Otterndorf für den Bundesentscheid.

Jugendarbeit beinhaltet für die Edewechter Johanniter seit März 2014 auch das Ausbilden von Schulsanitätern in der Edewechter Oberschule. Dort engagieren sich rund 30 Jugendliche regelmäßig im Schulsanitätsdienst.

Doch nicht nur Jugendarbeit wird angeboten. Bei verschiedenen Veranstaltungen wie z.B. der Freiluftfete Süddorf, der „Arntefier“ in Scheps oder dem Frühtanz in Eggeloge wurden Sanitätsdienste geleistet. 389 Stunden lang unterstützten die Edewechter Johanniter dabei auch ihre Kollegen aus anderen Ortsverbänden in Weser-Ems. Vertieft wurde zudem bei gemeinsamen Übungen die Zusammenarbeit mit den Edewechter Feuerwehren. Insgesamt leisteten die Edewechter Johanniter 2014 ehrenamtlich 9491 Dienststunden.

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Ein Teil dieser geleisteten Stunden entfällt auf den Rettungsdienst. Der ehrenamtlich besetzte Rettungswagen absolvierte 2014 sechs Ferntransporte, unter anderem nach Pfaffenhofen und ins 800 Kilometer entfernte München. Außerdem wurden – als Unterstützung für den hauptamtlichen Rettungsdienst – 30 Krankentransporte und 59 Notfalleinsätze absolviert. Der Einsatzdienst für den Hausnotruf der Johanniter rückte 2014 238 Mal aus, von Unwohlsein bis zu schweren Stürzen reichten die Gründe für das Aktivieren des Hausnotrufs. Ammerlandweit haben die Johanniter 672 Hausnotruf-Teilnehmer.

Auch die Aus- und Weiterbildung der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer hatte 2014 wieder einen hohen Stellenwert. Sie lernten fast 2000 Stunden, um ihre Prüfungen erfolgreich abzulegen. Regina Oltmanns unterstützt den Ortsverband nun als Sanitätshelferin, Luca Beyer, Andrea Schlörmann und Marc Hoffmann ließen sich zu Rettungshelfern ausbilden und Miriam Dierks legte die Prüfung zur Rettungssanitäterin ab.

Leistungsabzeichen in Silber erhielten für mindestens 2000 ehrenamtliche Dienststunden Nadine Trippner und Eike Dettmer; außerdem wurden zwei Mitglieder für jeweils zehnjährige Zugehörigkeit geehrt.

Jahresbilanz hat der Spiel- und Sportverein (SSV) Jeddeloh II gezogen. Vorsitzender Jürgen Ries bedankte sich bei all’ den vielen Helfern aus den verschiedenen Bereichen, ohne die die Vereinsarbeit nicht funktionieren würde.

Wahlen standen unter anderem auf der Tagesordnung: Ries wurde als erster Vorsitzender ebenso in seinem Amt bestätigt wie der dritte Vorsitzende Klaus Poppen. Das Amt des Kassenwarts von Gerd Meyer übernahm Ulrich Lobenberg, der zugleich Pressewart wurde. Bislang war Lobenberg Schriftführer, dieses Amt übernimmt jetzt Heike Hohnholt. Neue Beiratsmitglieder wurden Ammo Lukossek und Gerd Meyer.

In seinem Jahresbericht war Ries darauf eingegangen, dass die Mitgliederzahl im SSV Jedddeloh II von 750 auf 697 gesunken sei. Man habe die Mitgliederlisten bereinigt und deshalb sei die Mitgliederzahl gesunken. In der Fußballabteilung fehle es an fußballbegeisterten Jugendlichen; Jugendfachwart Hartmut Bley würde sich freuen, wenn weitere Jugendliche dazukämen. Als den fußballerischen Höhepunkt 2014 bezeichnete Ries das Pokalspiel der 1. SSV-Herren gegen den VfL Oldenburg, das man im Elfmeterschießen verlor. Wie engagiert Jeddeloher ihrem Sport nachgehen, beweise der 83-jährige Edmund Latko, der 16 Mal hintereinander Senioren-Niedersachsenmeister wurde und ehrenhalber gegen die Niederlande als Nationalspieler eingesetzt wurde.

Zum 1. Juli 2015 würden, so wurde es vom Verein beschlossen, die Mitgliedsbeiträge erhöht. Die Struktur werde verändert, die aktiven Frauen und Männer zahlen künftig gleiche Beiträge. Die Mitgliedsbeiträge würden ausschließlich für den Sportverein verwendet, die 1. Herrnmannschaft sei eine GmbH und finanziell unabhängig.

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