Edewecht Helmut Bischoff, Leiter des Sportabzeichen-Stützpunktes Edewecht und Rolf Hoopmann können es nun ruhiger angehen lassen. Seit dem Frühjahr waren sie bis Mitte September allwöchentlich auf dem Sportplatz im Edewechter Stadion, um Weite und Zeiten derer zu erfassen, die das Sportabzeichen ablegen wollten.

„Die nächsten Monate ziehe ich mich aus dem Sport zurück, um im Frühjahr wieder aktiver zu werden. Ich habe ausreichend Freizeitbeschäftigungen und bin z.B. Präsident der Schießsportgemeinschaft, Langeweile habe ich nicht.“

Rund 20 Jahre gehört Hoopmann bereits zu den 16 Schiedsrichtern des Sportabzeichenstützpunktes. „Als ich 45 war, sagte ich zu meiner Frau, dass man doch das Sportabzeichen machen sollte. Eigentlich war es einfach nur dahin gesagt.“ Doch als seine Frau Bernadine dem heute 67-Jährigen eröffnete, dass sie zusammen mit einer Freundin mitmachen werde, kam Rolf Hoopmann nicht mehr heraus aus der Nummer.

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den täglichen NWZonline-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

„Ich trainierte dann für das Sportabzeichen und half zwischendurch den Wertungsrichtern und trug hier und da auf den Formblättern die Weite oder Laufzeit ein. So bin ich langsam in diesen Aufgabenbereich hineingewachsen.“ Seit fünf Jahren ist der Rentner darüber hinaus für die Einteilung der Abnehmer, die an den Montagabenden im Edewechter Stadion die Ergebnisse festhalten, zuständig. „Mehr als vier bis fünf Mal sollte jeder in der Saison, die vom Mai bis September geht, nicht eingesetzt werden“, so Hoopmann. „Wer natürlich dann noch freiwillig dazu kommt, ist immer gern gesehen.“ In diesem Sommer war die Saison etwas länger als geplant. Eigentlich endete sie Anfang September, doch das 16-köpfige Schiedsrichterteam um Stützpunktleiter Helmut Bischoff hatte noch einen Extratermin angeboten, damit man noch die Chance hatte, die erforderlichen Punktzahlen zu erhalten.

Zu denjenigen, die in diesem Sommer erstmals für das Sportabzeichen trainierten, gehörte Sabine zu Jeddeloh. Freundinnen aus ihrer Montagsturngruppe „TuLaTri“ (Turnen/Lachen/Trinken) hatten sie mitgenommen. „Von unseren gut 30 Frauen beteiligen sich bis zu zehn am Sportabzeichen. Da ich den Ausdauersport liebe und mich die Neugier trieb, bin ich mitgegangen.“

Neben 400 Meter Schwimmen in der Kategorie Ausdauer und 25 Meter Schwimmen auf Zeit probierte sich die 54-Jährige aus Jeddeloh I noch in den Disziplinen Schleuderballwerfen und Medizinball-Weitwerfen aus. An zwei Abenden hatte sie die geforderten Aufgaben zu ihrer Zufriedenheit erfüllt und freut sich jetzt schon auf die Sportabzeichensaison 2018. Mitmachen will sie erneut.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.