Edewecht Wenn man Trainer Tobias Weihrauch zuhört, kann man nur schwer glauben, dass die Handballer des VfL Edewecht aus ihrer Auswärtspartie bei der SG HC Bremen/Hastedt keine Punkte mitgebracht hat. „Wir haben ein sehr gutes Spiel abgeliefert und hatten alles im Griff“, sagte Weihrauch, fügte aber an: „Wären da nicht die letzten fünf Minuten gewesen...“ Und in genau diesen fünf Minuten warfen die Edewechter einen Drei-Tore-Vorsprung über den Haufen und mussten am Ende mit einer 26:27 (12:10)-Pleite die Heimreise antreten.

„Wir wissen selbst nicht so recht, was in der Schlussphase abgelaufen ist. Vielleicht waren wir uns schon zu siegessicher“, rätselte Weihrauch auch am Sonntagvormittag noch darüber, warum sein Team in der Schlussphase den Sieg leichtfertig hergeschenkt hatte. Denn eigentlich hatte seine Mannschaft die Partie komplett im Griff, stand gut in der Abwehr und zeigte sich auch in der Chancenauswertung im Vergleich zur Heimpleite gegen den TV Bissendorf/Holte aus der Vorwoche verbessert.

Doch als Hannes Wünsch in der 55. Minute eine Zwei-Minuten-Zeitstrafen sah und die Gastgeber kurz darauf durch einen Treffer von Jan Ole Harting auf 24:26 verkürzen konnten, nahm das Unheil seinen Lauf. Die Edewechter trafen plötzlich keinen ihrer Würfe mehr, agierten unkonzentriert und die Bremer SG holte Tor um Tor auf.

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43 Sekunden vor dem Ende war es erneut Harting, der zum Ausgleich traf. Wieder konnten die Edewechter nicht mit einem Treffer antworten, so dass Chris Gövert zehn Sekunden vor dem Ende das entscheidende Tor für die Gastgeber erzielen konnte, das den Bremern den ersten Heimsieg bescherte.

„Es ist nicht so, dass wir mit dem Spiel unzufrieden sind. Das Ergebnis stimmte am Ende einfach nicht. Im Prinzip haben wir eine gute Partie gezeigt, stehen aber wieder ohne Punkte da“, haderte Weihrauch, der nun darauf hofft, das sein Team nach zwei Niederlagen in Folge am kommenden Wochenende in der Oberliga wieder punkten kann.

Dann erwarten die Ammerländer am Samstag, 29. September, um 18 Uhr die SG Achim/Baden zum Heimspiel. „Gegen Achim/Baden müssen wir wieder einen Sieg holen, um die Bilanz auszugleichen. In dieser bunten Oberliga kann – hinter den drei Drittliga-Absteigern – jeder jeden schlagen. Das haben wir leider in Bremen erfahren müssen“, sagte Weihrauch mit Hinblick auf den fünften Spieltag.

Lars Puchler Redakteur / Lokalsport Ammerland
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