Edewecht Handball-Abstiegskampf pur heißt es am Sonntag um 15.30 Uhr in der Heinz-zu-Jührden-Sporthalle in Edewecht: Der gastgebende VfL Edewecht empfängt dann im Oberliga-Tabellenkeller den direkten Konkurrenten, die SG HC Bremen/Hastedt, zur nächsten richtungsweisenden Partie.

Vor Kellerduell erst einmal Topspiel

Während die Männer des VfL Edewecht am Sonntagnachmittag auf wichtige Punkte im Abstiegskampf hoffen, tragen bereits am Vormittag die Edewechter B-Junioren ihr Duell in der Landesliga aus.

Im Topspiel hat der VfL ab 12.45 Uhr in der Heinz-zu-Jührden-Halle als Drittplatzierter den TV Georgsmarienhütte zu Gast. Im Hinspiel mussten sich die Ammerländer mit 17:34 geschlagen geben.

Nun hoffen die VfL-Talente auf ihre Revanche und große Unterstützung in eigener Halle. Seit der Pleite gegen den Tabellenführer im September haben die Edewechter keine Partie mehr verloren.

Für Edewechts Kapitän Sven Ahlers ist die Ausgangslage für Sonntag klar: „Wenn wir jetzt keinen Sieg holen, war der eine Punkt auswärts in Bissendorf nichts wert. Jedem bei uns im Team ist klar, dass das ein Vier-Punkte-Spiel wird.“ Denn im Fall einer Niederlage könnten die Ammerländer sogar wieder auf den vorletzten Tabellenplatz zurückfallen.

Daher hoffen Ahlers und Co., dass sie die deutliche Leistungssteigerung aus dem Bissendorf-Spiel auch in der eigenen Halle aufs Parkett bringen können. „Der Druck ist natürlich ein anderer, als wenn man bei einem Topteam spielt und wenig zu verlieren hat. Ich bin aber guter Dinge, dass wir diese Steigerung auch gegen Bremen/Hastedt zeigen können“, gibt sich der Kapitän optimistisch.

Gegen die junge Gästemannschaft sieht Ahlers daher das eigene Rückzugsverhalten als Schlüssel zum Sieg an. „Bremen/Hastedt spielt einen schnellen Ball, der besonders dann gefährlich wird, wenn sie ihre Gegenstöße fahren können. Es könnte also ein temporeiches Spiel werden“, analysiert der VfLer.

Gleichzeitig betont Ahlers auch, dass sein Team klare Vorteile hat, wenn die eigenen Torabschlüsse gelingen, die Gäste somit ins Positionsspiel gezwungen werden und dort auf die meist stabile 6:0-Abwehr der Edewechter treffen. „Es liegt also an uns, das temporeiche Spiel der Gäste zu unterbinden“, gibt Ahlers vor.

Lars Puchler Redakteur / Lokalsport Ammerland
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