Edewecht Der Fall der Handballer des VfL Edewecht geht ungebremst weiter. Der Vorjahres-Vizemeister der Oberliga verlor auch sein viertes Spiel in Folge. Beim TuS Rotenburg mussten sich die Ammerländer am Sonntagabend mit 18:25 (8:10) geschlagen geben. Damit stehen die Edewechter weiterhin nur noch einen Punkt vor den Abstiegsrängen.

„Wir haben heute gegen ein gutes Heimteam verloren. Auch wenn wir unsere Chancen ausgelassen haben, haben wir nicht aufgegeben“, fasste VfL-Trainer Tobias Weihrauch die Partie zusammen.

Edewechts Kapitän Sven Ahlers hatte im Vorfeld der Partie bereits gesagt, dass die Partie in Rotenburg ohne Harz nur schwer im Angriff zu gewinnen sei. Aber nur 18 Treffer in 60 Minuten zeigten klar auf, wie große die Probleme des VfL waren. So dauerte es bis zur sechsten Minute, ehe Louis Kamp beim 1:3 der erste Treffer für die Ammerländer gelang. Kamp sollte mit sieben Toren am Ende auch der einzige sichere Schütze aufseiten der Edewechter bleiben.

Bis zum Seitenwechsel ließen sich die Edewechter aber nicht abhängen und blieben in Schlagdistanz. Mit einer 10:8-Führung für die Gastgeber wurden die Seiten gewechselt. Doch auch nach der Pause hatte Weihrauch keinen Grund zum Jubeln.

Dieses Mal dauerte es acht Minuten, ehe Tobias Meyer den ersten Edewechter Treffer in Hälfte zwei erzielte. Zu diesem Zeitpunkt war Rotenburg aber bereits vorentscheidend auf 16:9 enteilt. „Diese acht Minuten haben uns das Spiel gekostete. Wir müssen wieder dafür sorgen, dass wir unsere gute Leistung auch über 60 Minuten zeigen können“, haderte Weihrauch. Im weiteren Spielverlauf ergaben sich die Ammerländer ihrem Schicksal nicht, mussten am Ende aber eine deutliche 18:25-Niederlage hinnehmen.

Um nicht in der Abstiegszone zu überwintern, müssen die Edewechter nun in ihren noch ausstehenden drei Partien dringend punkten. Die nächste Chance, wieder in die Erfolgsspur zu finden, hat der VfL am kommenden Samstag. Dann gastiert das Weihrauch-Team um 19.15 Uhr bei der HSG Delmenhorst. „Wir sind weit davon entfernt, uns verrückt zu machen. Wir wissen aber, dass wir dringend punkten müssen“, sagt Weihrauch.

Lars Puchler Redakteur / Lokalsport Ammerland
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