EDEWECHT Edewecht/skr Gut geschlagen haben sich die zwölf Mitglieder der Deutschen Mah-Jongg Liga (DMJL) bei der zweiten offenen Mahjong-Europameisterschaft in Kopenhagen. 136 Spieler aus 18 Nationen kämpften drei Tage lang um den Titel – darunter nicht nur die besten europäischen Spieler, sondern auch Favoriten aus Japan, China und den USA. Beste Deutsche wurde die Zwischenahnerin Frauke Roos auf Platz 15. Sie ist damit die zehntbeste Europäerin der Europameisterschaft. Ihr Können bewiesen sieben Spieler der Regionalgruppe Ammerland, die sich regelmäßig donnerstags in Edewecht zum Spielen trifft.

Anlass zum Jubeln hat daher auch DMJL-Präsident Uwe Martens aus Edewecht, der als Leiter des Schiedsrichterteams im Einsazt war. „Angesichts der erst jungen Geschichte dieses Denksports in Deutschland ist das ein hervorragendes Ergebnis, mit dem wir so nicht gerechnet haben“, schreibt er in einer Pressemitteilung.

Europameister wurde Martin Wedel Jacobsen aus Dänemark vor einem Spieler aus Japan und einem Amerikaner auf Platz 3. Martens zog letztich eine zufriedenstellende Bilanz: „Es war ein hochkarätiges Turnier, und das Ergebnis zeigt, dass Europa sich vor den Spielern aus Asien nicht mehr verstecken muss“.

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Erstmals in einem internationalen Mahjong-Wettbewerb in Europa sei ein Spieler disqualifiziert worden: Martens hatte einen japanischen Teilnehmer bei einem Betrugsversuch ertappt und aus dem Wettbewerb genommen. Die nächste Herausforderung: Im November wird die Weltmeisterschaft in Chengdu/China stattfinden. Unter 50 europäischen Spielern werden nach Angaben von Martens „mit Sicherheit auch einige Deutsche sein“.

Die Ergebnisse der Spieler aus dem Ammerland: 15. Platz Frauke Roos (Bad Zwischenahn), 53. Monika Jenjahn (Westerstede), 75. Stefanie Duhme (Edewecht), 111. Friedrich Gerdes (Westerstede), 112. Erika Gerdes (Westerstede) und 125. Elke Pünjer (Edewecht).

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