Conneforde /Ofenerdiek Der Radsportclub (RSC) Oldenburg wird das sechste Rennen dieser Cup-Serie in Conneforde (Landkreis Ammerland) ausrichten. Bisher starteten die Crossfahrer im Beachclub Nethen. „Mit den Beachclub-Betreibern gab es aber Differenzen“, sagt Lars Bathke, Jugendtrainer beim RSC Oldenburg. Also sei man nach Conneforde ausgewichen.

Ohnehin sei es zuweilen schwierig, Rennstrecken abseits der Straßen zu finden, weiß Lars Bathke. „Nicht selten bekommen wir von Behörden als ernsthafte Begründung zu hören, das Kettenöl verseuche das Grundwasser.“ Der Kletterpark gehört einem privaten Betreiber und der hat grünes Licht für die Cyclo-Crosser gegeben.

Cyclo-Cross ist nicht zu verwechseln mit der olympischen Disziplin Mountainbiking. Früher hieß das Querfeldeinfahren und wurde in den 70er-Jahren in Deutschland durch den erfolgreichen Fahrer Klaus-Peter Thaler bekannt. „Gefahren wird auf Rennrädern, mit einer Reifenbreite von maximal 33 Zentimetern. Ist das Gelände zu unwegsam, schultern die Sportler die Räder und laufen. Nicht wenige Profi-Straßen-Radrennfahrer wechseln im Winter ins Gelände, damit sie sich nicht nur auf der Rolle fit halten müssen, weiß der Oldenburger Radsportler.

Bathke selbst fährt seit fünf Jahren Cyclo-Cross. Von einem Nachbarn hatte er sich mal ein Crossrad ausgeliehen, berichtet der 49-Jährige. „Es war Liebe auf den ersten Blick.“ Jetzt ist er Lizenzfahrer und führt aktuell die Weser-Ems-Cup-Serie (zwölf Rennen) in seiner Altersklasse an. „Am wichtigsten ist aber, dass ich diesen Sport das ganze Jahr draußen in der Natur betreiben kann ­ ohne zu große Belastung für meine Gelenke und Muskeln.“ Neu sei für ihn, dass er den Sport mit seiner Tochter Juli (9) ausüben könne. Sie sei selbst begeisterte Crossfahrerin.

Und in Conneforde werden im November ebenfalls Nachwuchsfahrer an den Start gehen. Lars Bathke rechnet mit rund 20 Kindern und Jugendlichen. Das Starterfeld bei den Erwachsenen werde rund 150 Sportler umfassen. Auch Frauen- und Jedermann-Rennen (ohne vorherige Anmeldung) finden in Conneforde statt.

Ein Rennen dauert 40 Minuten. „Je nachdem wie Wetter und Bodenbeschaffenheit sind, werden rund zwölf Kilometer zurückgelegt“, weiß der Lehrer, der in dieser Saison ein Rennen bereits gewonnen hat.  Der erste Startschuss im Conneforder Kletterpark fällt am Sonntag, 17. November, um 9.30 Uhr.

Jens Schopp Redakteur / Redaktion Rastede/Wiefelstede
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