Bad Zwischenahn /Westerstede Auch einen Tag nach dem 3:2-Erfolg der Regionalliga-Volleyballer der VSG Ammerland beim Aufsteiger USC Braunschweig II war VSG-Trainer Torsten Busch immer noch voller Euphorie über das Match. Am Ende lagen sich seine Spieler jubelnd in den Armen, als ein Angriffsball der Braunschweiger ins Aus ging und damit die Ammerländer einen 17:15-Sieg im Tiebreak verbuchten. Im entscheidenden Durchgang hatten die Ammerländer schon fast hoffnungslos 11:14 zurückgelegen und vier Matchbälle abgewehrt. „Es war insgesamt eine Partie mit vielen Wendungen und Aufs und Abs auf beiden Seiten“, sagte Busch. Die VSG gewann den ersten Satz 25:22, verlor die Durchgänge zwei und drei mit 25:27, 23:25 und gewann den vierten Satz klar 25:10.

Damit war der Tiebreak erreicht und dann nach genau zwei Stunden der Fünfsatzsieg unter Dach und Fach. Dabei waren die Vorzeichen zu dem Spiel alles andere als gut. Busch konnte die Auswärtspartie beim Tabellendritten nach der krankheitsbedingten Absage einiger Spieler nur mit neun Leuten antreten. „Es fehlten damit einige wichtige Wechseloptionen“, sagte der Trainer. Das habe sich in der Partie eindeutig bemerkbar gemacht. Vor allem im Block habe man kaum richtig Zugriff bekommen. Besonders der beste Braunschweiger Angreifer, Pascal Grothe, war kaum zu stoppen. Auch mit dem Aufschlag habe man kaum Druck ausüben können.

Nach sicher gewonnenem ersten Satz schwächelten die Ammerländer danach immer mehr. Es kam keine richtige Konstanz mehr ins Spiel. „Im Angriff wurde nicht mehr konsequent genug gepunktet und neben den Schwächen im Block war auch die Annahme nicht stabil genug“, analysierte Busch. Zwar zeigte sich auch Braunschweig nicht immer sattelfest, gewann aber zwei Sätze knapp.

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Nach dem 1:2-Rückstand bekam das VSG-Team aber dann doch wieder die Kurve und setzte sich deutlich im vierten Satz durch. Hier ging das Team schnell in Front und führte 17:3. „Die Braunschweiger hatten sich aufgegeben“, meinte Busch. Nicht aufgegeben hatten sich die Gastgeber jedoch im Tiebreak, als sie sich noch einmal steigerten und mit 13:8 in Führung gingen. Am Ende kam es bei den Ammerländern aber zu einem spielentscheidenden Wechsel, als Jannis Jargow als Zuspieler auf den Hinterpositionen eingewechselt wurde und damit Arne Tyedmers vorne als zusätzlicher Angreifer frei wurde. „Er war in der Schlussphase erfolgreich an mindestens vier Punkten beteiligt“, so Busch. Sein Team habe in dieser Phase klug die Nerven behalten.

Im Kampf um die Meisterschaft sei es dennoch ein verschenkter Punkt gegenüber Gießen II gewesen, meinte Busch. Zwar sei die junge Aufsteigertruppe aus Braunschweig eine sehr gutes Team, jedoch hätte seine Mannschaft in voller Besetzung vermutlich einen glatten Sieg ohne Punktverlust erreicht. „Nach dem megaspannenden Spielverlauf aber sind wir natürlich über den knappen Erfolg überglücklich“, so Busch abschließend.

Manfred Hollmann Lokalsport / Redaktion Westerstede
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