Bad Zwischenahn /Westerstede Hinter Dressurreiterin Bernadette Brune von der TG Bad Zwischenahn und Spirit of the Age liegen spannende Tage: Mit der deutschen Auswahl belegte die Ammerländerin beim Nationenpreis im schwedischen Falsterbo den zweiten Platz. Die Ammerländerin ging gemeinsam mit Matthias Alexander Rath auf Foundation, Jan-Dirk Gießelmann auf Real Dancer und Frederic Wandres auf Westminster an den Start. Am Ende musste sich das deutsche Team nur den Gastgebern geschlagen geben, Rang drei belegten die Niederlande.

„Das war ein ganz tolles Turnier für uns. Falsterbo ist einfach riesengroß, es ist ein bisschen so etwas, wie das schwedische Aachen“, schwärmte Brune nach ihrem Auftritt vor der großen Kulisse. Lob hatte Brune auch für ihre Teamkollegen übrig: „Wir waren ein super Team. Alle vier Pferde sind richtig gut gegangen. Wenn ich mit mehr als 70 Prozent das Streichergebnis bin, ist das schon eine Hausnummer.“

Die Wertung in Falsterbo erfolgte nach einem eigenen Regelwerk. Pro Team zählen die besten drei Ergebnisse im Grand Prix sowie die besten drei Ergebnisse aus Grand Prix Special oder Kür. So ergeben die sechs besten Einzelergebnisse die Wertung. Die deutschen Reiter kamen so auf insgesamt 27 Minuspunkte, Siegerteam Schweden erreichte nur 22 Minuspunkte.

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Brune erreichte im Grand Prix auf Spirit of the Age 70,826 Prozent, in der Kür wurde die Starterin der TG Bad Zwischenahn Sechste (74,43 Prozent). „Auch wenn wir das Streichergebnis waren, können sich die Leistungen sehen lassen. Ich bin einfach froh, dass es mit Spirit wieder bergauf geht und wir uns in jedem Turnier steigern konnten“, sagte Brune. Zudem habe sich Spirit von der großen Kulisse in der Kür-Prüfung nicht aus der Ruhe bringen lassen.

In die Sommerpause verabschiedet sich die Dressurreiterin aber noch nicht, ihr Terminplan bleibt weiterhin eng getaktet. In der kommenden Woche schickt das Gestüt Brune einige Nachwuchspferde beim Oldenburger Landesturnier in Rastede ins Rennen, auch wenn die „Chefin“ dort nicht selbst satteln wird. Schließlich steht Anfang August noch der Start bei der Weltmeisterschaft der Nachwuchspferde auf dem Programm. In Warendorf wird Brune mit ihrer sechsjährigen Stute Feel Free starten.

„Je nachdem, wie die WM verläuft, können wir auch noch beim Bundeschampionat dabei sein. Das würde ich aber davon abhängig machen, wie gut die Weltmeisterschaft verläuft“, wägt die Dressurreiterin ab. Auch ein Start in Verden ist mit Spirit geplant, ehe es für die meisten Gestütspferde bis Oktober in die verdiente Pause geht.

Lars Puchler Redakteur / Lokalsport Ammerland
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