Bad Zwischenahn Wie schon in der Vorsaison haben die Schachspieler des Schwarzen Springer auf der Zielgerade die große Chance auf den Titel in der Verbandsliga möglicherweise verspielt. Durch die 2:6-Niederlage beim Hagener SV verloren die Ammerländer die Spitzenposition. Da beide Teams ein machbares Restprogramm haben, macht sich Springer-Teamleiter Thomas Künzler nur noch wenig Hoffnungen, den Aufstieg doch noch zu schaffen.

Am Ende war es die Zeitnot, die den erfahreneren Ammerländern gegen die junge Hagener Mannschaft einen Strich durch die Rechnung machen sollte. Denn zunächst war in den ersten beiden Stunden des Wettkampfes kaum ein Vorteil für eine Mannschaft auszumachen.

Mit verstärkter Zeitnot an nahezu allen Brettern zahlte sich plötzlich die jugendliche Frische der Gegner aus, da viele Springern nicht mehr die besten Züge fanden. Oke Wübbenhorst verlor in verwickelter Stellung, da seine Zeit plötzlich verstrichen war und auch bei Tom Peters setzte sich der Gegner durch ständige Stellungsverbesserungen in der Zeitnotphase durch, gegen die Peters kein Mittel mehr fand. Carsten zur Brügge erging es ebenso.

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So konnte am Ende lediglich Martin da Costa seine Partie gewinnen. Er musste aber mitansehen, wie aus seiner 1:0-Führung an den weiteren Brettern ein 1:5-Rückstand wurde. Julian Hans und Sebastian Beer sollten ihre Positionen schlussendlich zum Remis halten, aber nicht mehr herausholen können.

„Nun gilt es in den beiden verbleibenden Wettkämpfen Motivation und Selbstbewusstsein für die kommende Saison zu tanken. Vielleicht gelingt es dann, den Bann zu brechen und das Murmeltier zu vertreiben“, sagte Künzler.

Besser lief es für die zweite Mannschaft des Springers. Gegen Oldenburg holten die Ammerländer einen wichtigen Punkt im Abstiegskampf. Uwe Ritter, Frank Schulze und Andreas Slopinski sorgten für volle Punkte. Klaas Ansmann und Björn-Ole Kerski konnten jeweils ein Unentschieden beisteuern. Mit nunmehr vier Mannschaftspunkten gerade so den Abstiegsrängen enteilt, hat das Team nun alles für den Klassenerhalt selbst in der Hand, da in den letzten beiden Runden noch Duelle gegen Mitkonkurrenten um den Abstieg anstehen.

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