Bad Zwischenahn Mit neuen Rekordzahlen kann in diesem Jahr der Sportabzeichen-Stützpunkt Bad Zwischenahn aufwarten. 198 Personen hatten am Sportabzeichen teilgenommen, 175 von ihnen schafften die Prüfungen – und erhielten am Samstag in der Querensteder Mühle das Sportabzeichen in Gold, Silber oder Bronze.

Stützpunktleiter Uwe Duvenhorst begrüßte gut 150 Kinder und Erwachsene. Mit vier Jahren war Lena Marie Krüger die jüngste Teilnehmerin, die das Sportabzeichen in Bronze erhielt. Da sich normalerweise erst Kinder ab sechs Jahren daran beteiligen können, hatte sie die Aufgaben einer Sechsjährigen zu erfüllen.

Ältester Teilnehmer war mit 91 Jahren Karl-Heinz Schumann. Er wurde bereits zum 31. Mal ausgezeichnet. „Das beweist einmal mehr, dass das Sportabzeichen die Menschen generationenübergreifend anspricht und begeistert“, zeigte sich Duvenhorst sehr zufrieden. Wobei er hervorhob, dass sich der Anteil der Kinder und Jugendlichen in diesem Jahr sehr erhöht habe.

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17 Mädchen und 66 Jungen im Alter bis 17 Jahre waren in diesem Jahr im Stadion in Bad Zwischenahn von Mai bis September jeweils donnerstags von 17.30 bis 19 Uhr bei den Prüfungen erfolgreich. Großen Anteil hatte daran auch Tim Hülsmann, Jugendtrainer beim TuS Ekern. Er konnte die meisten Mitspieler von vier Fußball-Jugendmannschaften überzeugen, sich den Aufgaben zu stellen.

„Leider werden die Grundsportarten wie Laufen oder Springen in den Grundschulen nicht mehr gefördert, was dazu führt, dass koordinative Fähigkeiten verloren gehen. Deshalb ist es sehr wichtig, sich hier zu beteiligen“, sagte Hülsmann. Zum zweiten Mal war jetzt der TuS Ekern dabei, dieses Mal mit insgesamt 70 Mitgliedern. Im kommenden Jahr wird der Großteil wieder daran teilnehmen, ist sich der 42-Jährige sicher.

Neben den jungen Sportlern des TuS Ekern waren auch Mitglieder des SSV Gristede, TuS Rostrup und des VfL Bad Zwischenahn vertreten. Dazu kamen insgesamt acht Familien, die sich als Gruppen an den Prüfungen zum Sportabzeichen beteiligten. Mit sieben Mitgliedern, von den Töchtern über die Eltern bis hin zum Großvater, war die Familie Brahms am stärksten vertreten. „Als Kind hatte ich früher beim Sportabzeichen mitgemacht, dann viele Jahre nicht mehr. In diesem Jahr hatte ich dann erst meine Kinderhingeschickt, fand es aber so toll, dass ich dann auch eingestiegen bin“, erzählte Susanne Brahms.

Während ihr Vater Dr. Heinz Hermann Brahms im Kurort wohnt und seine Verwandtschaft immer wieder zur Teilnahme aufforderte, wohnt seine Tochter jetzt in Bremen und fuhr wegen der Trainingseinheiten immer ins Ammerland. „2018 werde ich einige Freunde aus Bremen überreden, mich hierher zu begleiten. Dieser Sport macht einfach Spaß, vor allem in der Gruppe“, so Susanne Brahms.

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