Bad Zwischenahn „Am Anfang hatten wir gedacht, wir würden in der ersten Runde rausfliegen. Dass wir hier jetzt sogar den Bad Zwischenahner Eisstock-Cup gewonnen haben, ist unglaublich.“ Tim Cölsmann war völlig überrascht, ebenso wie seine vier Mitstreiter von den „Buspullern“ aus Bad Zwischenahn. Das Team hatte zum ersten Mal teilgenommen und holte sich am Samstag gleich den Sieg.

Ihr Endspielgegner war an diesem Abend die Mannschaft der Freiwilligen Feuerwehr Bad Zwischenahn. Das Pikante an dieser Situation: Vier der fünf Starter von den „Buspullern“ gehören ebenfalls dieser Einheit an. „Mein Herz war hin- und hergerissen. Aber wir haben uns gesagt, dass wir unsere Spiele gewinnen wollen“, erklärte Cölsmann.

Beim Eisstockschießen kommt es darauf an, mit einer Scheibe möglichst nah an einem Holzklotz zu kommen, der in der Mitte eines Quadrates liegt. Jeder Mitspieler des fünfköpfigen Teams hatte einen Wurf, wobei die Mannschaft, die ihre Eisstockscheibe am nächsten zum Klotz platzierte, einen Punkt erhielt. Wer bei dem Spiel zuerst fünf Punkte erreicht hatte, durfte sich als Sieger fühlen.

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Zusätzlich zum Pokal erhielt die siegreiche Mannschaft einen Scheck über 1000 Euro. „Dieses Geld stellt den Grundstock für eine Reise nach Mallorca im kommenden Jahr statt“, war Tim Cölsmann begeistert. Freuen konnte sich auch die Feuerwehr Bad Zwischenahn. Für den zweiten Platz gab es noch 500 Euro. Dazu erhielt die Jugendfeuerwehr eine Spende über 800 Euro, weil sie während des gesamten Turniers die Bahnbetreuung übernommen hatte. Den dritten Platz belegten die Sportfreunde Ocholt.

Für den Eisstock-Cup in diesem Jahr hatten sich, so Christian Breitinger vom Vorstand des Gewerbe- und Handelsverein (GHV) Bad Zwischenahn, und Wolfgang Piepenburg von der Gemeinde des Kurortes, weit über 90 Teams angemeldet. 64 Mannschaften wurden allerdings nur zugelassen. „Dieses sehr positive Ergebnis belegt, dass die Eisbahn sehr gut angenommen wird“, erklärte Breitinger. Die Veranstaltung, die insgesamt über fast vier Wochen lief, sei sehr gut angenommen worden. „Der ganze Markt im Advent wird mit der Eisbahn belebt. Hier kommen viele Kinder und Erwachsene her, um Schlittschuhe zu laufen“, ergänzte Piepenburg.

Bürgermeister Dr. Arno Schilling, der zusammen mit Christian Breitinger die Pokale an die besten drei Teams vergab, war mit der Eisbahn und dem Eisstock-Schießen als Veranstaltung rundum zufrieden, mit dem Wetter, das den „Markt im Advent“ begleitete, allerdings nicht. „Es hat an vielen Tagen doch sehr geregnet, so dass gerade unter der Woche die Besucherzahlen nicht wie erwünscht waren. Die Eisbahn als belebendes Element hat zumindest Besucher aus dem gesamten Ammerland und umzu zusätzlich angelockt.“

Das sah Carsten Metz, Vorsitzender des Gewerbe- und Handelsvereins, genauso. „Das macht den Menschen einfach Spaß. Auch zusätzlich zum Cup hatten wir sehr viele Reservierungen von Gruppen.“

Eine sehr gute Entscheidung sei es gewesen, mehr überdachte Fläche als in den Vorjahren anzubieten. „Dafür haben wir viel Lob bekommen. So konnte man auch bei Regen trocken stehen“, erklärte Metz. An diesen Konzept solle daher festgehalten werden.

Viel los war auf dem Platz an den beiden Weihnachtsfeiertagen. „Im Gegensatz zu vielen anderen Märkten hatten wir ja länger geöffnet. Das war eine richtige Entscheidung. Das haben vor allem Familien genutzt.“

Kerstin Schumann Redakteurin / Redaktion Westerstede
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