Bad Zwischenahn Erstmals seit Beginn der Corona-Krise hat Dressurreiterin Bernadette Brune wieder an einem offiziellen Reitturnier teilgenommen. In Essen startete die Reiterin der TG Bad Zwischenahn gleich mit mehreren Pferden und erzielte dabei gute Ergebnisse.

Mit Erfolgspferd Spirit of the Age sattelte Brune beim Grand Prix (S***) und belegte in einem hochkarätig besetzten Teilnehmerfeld mit 70,97 Prozent den sechsten Platz. „Es war eine sichere Runde. Spirit ist wieder gut drauf, war aber noch ein bisschen schüchtern in der ersten Piaffe“, sagt Brune. Den Sieg sicherte sich die sechsfache Olympiasiegerin Isabell Werth auf Den Haag (75,633).

Einen guten Eindruck hinterließ auch Nachwuchspferd Tolegro. In der S***-Prüfung gelang dem Duo bei seiner Premiere in dieser Disziplin eine Wertung von 68,45 Prozent. „In der Prüfung war er richtig bei mir. Leider habe ich im Galopp geschlafen und dadurch hatten wir drei Fehler drin. Also haben wir noch viel Luft nach oben. Vor einem Jahr hätte ich aber noch nicht gedacht, dass Tolegro so eine große Prüfung so gut absolvieren würde“, freute sich Brune.

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Weitere ordentliche Ergebnisse erzielte Brune auf Feel Free und Faible. Mit Feel Free belegte die Ammerländerin in der ersten gemeinsamen Sankt-Georg-Prüfung Platz sechs (70,48 Prozent). Auch Faible überzeugte bei ihrem ersten Turniereinsatz. „Eine 7,7 in der Dressurpferdeprüfung der Klasse M kann sich sehen lassen. Jetzt müssen wir daran arbeiten, ihr ganzes Potenzial zu zeigen“, betont Brune.

Trotz der vielen Einschränkungen und Regelungen sieht die Ammerländerin aber auch in positive Aspekte in der Corona-Krise. „Diese Zeit hat den Pferden gut getan. Wir konnten sie auf dem Gestüt super vorbereiten und das hat man in Essen auf dem Turnier gespürt. Alle Pferde waren total ruhig und haben viel von dem Gelernten umgesetzt“, freut sich Brune. Die durch den Corona-Virus bedingten Hygienemaßnahmen konnten auf ihrem weitläufigen Gestütsgelände gut umgesetzt werden.

Ihr Terminplan für den weiteren Verlauf der Saison wurde jedoch kräftig durcheinandergewirbelt. „Jetzt, da wieder Turniere stattfinden können, wollen wir Reiter und die Veranstalter natürlich so viel mitnehmen, wie möglich“, sagt Brune: „Auch wenn die großen und internationalen Turniere natürlich fehlen.“ In den kommenden Monaten will sie mit Erfolgspferd Spirit of the Age einmal pro Monat an Turnieren teilnehmen. Auch die Jungpferde sollen dabei nicht zu kurz kommen und bei jeder Gelegenheit an die Turnieratmosphäre gewöhnt werden.

Lars Puchler Redakteur / Lokalsport Ammerland
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