Boxen
„The Soldier“ verliert nach Punkten

Bild: Stephan Bokemeier und Carsten Gurk
Verlor knapp: Islam Ashabov.Bild: Stephan Bokemeier und Carsten Gurk
Keine Freiartikel mehr in diesem Monat.

Bereits NWZ-Abonnent?

Jetzt anmelden

Noch nicht registriert?

Als Abonnent der Nordwest-Zeitung und des NWZ-ePapers haben Sie den vollen Zugriff nach einmaliger Freischaltung bereits inklusive!

Zugang freischalten

Noch nicht registriert?

Als Abonnent der Nordwest-Zeitung und des NWZ-ePapers haben Sie den vollen Zugriff nach einmaliger Freischaltung bereits inklusive!

Zugang freischalten

Bad Zwischenahn Niederlagen tun eigentlich jedem Sportler weh. Für Profiboxer Islam „The Soldier“ Ashabov hat sich die Reise nach Berlin gelohnt, auch wenn er nach Punkten dem IBF-Titelträger Nick Klappert unterlegen war.

„Es war ein guter Kampf, der mir richtig Spaß gemacht hat. Das hat mir gezeigt, dass ich auch gegen die richtig guten Gegner mithalten kann“, freute sich Ashabov, den laut eigenen Aussagen auch einige Zuschauer in der Halle in Berlin-Bernau nach Punkten vorne gesehen haben. „Nach dem Kampf kamen viele Leute zu mir und haben mir zu meinem Auftritt gratuliert und gesagt, dass ich nach Punkten nicht der schlechtere Boxer war.“

Dem 35-jährigen Klappert stand der Ammerländer im Superweltergewicht gegenüber. Mit seinem ersten Kampf über sechs Runde war Ashabov zufrieden. „Ich war gut vorbereitet und hatte die nötige Ausdauer. Mit einem Knockout hat es leider nicht geklappt. Dafür war der Gegner zu erfahren“, berichtet „The Soldier“.

Auch wenn in seiner Kampfbilanz nun vier Niederlagen und drei Siege stehen, will Ashabov den Weg eines Profikämpfers weitergehen. „Ich möchte eine echte Bilanz aufweisen können und nicht nur gegen Fallobst boxen. Da gehören sicherlich auch ein paar Niederlagen dazu“, betont der 20-jährige Zwischenahner.

Der Kampf brachte Ashabov nicht nur weitere Erfahrung. Er habe zudem Angebote für mögliche Kämpfe und Trainingslager bekommen. Auch Anfragen aus dem Ausland seien dabei, sagt der Ammerländer. „Jetzt muss ich erst einmal abwägen, wie es weitergehen soll. Die Entscheidung werde ich aber zeitig treffen“, sagt Ashabov, der unter anderem schon in einem Monat wieder im Ring stehen könnte.

Das könnte Sie auch interessieren