Augustfehn Irgendetwas gewinnen wir!“ Ramona Möller lachte. „Vielleicht den Preis für das beste Kostüm oder wir haben einfach den meisten Spaß.“

Gemeinsam mit Tamara, Pascal, Dimitar, Lucas, Jacqueline, Marcel und Deike bildete Ramona ein Team beim Spiel ohne Grenzen, das zum Programm des Fußball-Juxturniers in Augustfehn gehörte. Die Drum- und Marching-Band hatte zum 29. Mal zur der Veranstaltung eingeladen.

Jedes Jahr dabei

„Wir sind jedes Jahr dabei und immer verkleidet. Für uns hat die Teilnahme Tradition“, sagt Ramona. Gemeinsam erinnern sich die „Mädels“ und zählen auf: „Wir waren verkleidet als Hühner, Schlümpfe, Einhörner, Bienen, Clowns und Panzerknacker.“

Beim jüngsten Spiel ohne Grenzen hatten sich die acht Mitglieder des Jugendrotkreuzes Apen, Stufe III (Mitglieder der Altersstufe 16 bis 27 Jahre) in die „Hubis“ verwandelt – in Anlehnung an die alkoholischen Hubertustropfen.

Spaß haben ist wichtig

„Auf den ersten Plätzen landeten wir noch nie, für uns steht der Spaß im Vordergrund, was man auch an unserer Kostümierung sehen kann“, sind sich die jungen Leute einig. Das Team hatte Maleranzüge mit Lack eingepinselt, Arme und Beine abgeschnitten: „Sonst hätten wir uns kaum bewegen können. Wir haben alle Anzüge in einheitlicher Größe in XXL“, so Ramona.

„Ich bin extra wegen des Turniers von Berlin nach Augustfehn gekommen und unterstütze unser Team“, berichtet Dimitar, der in Apen aufgewachsen ist. Der 24-Jährige lebt und arbeitet seit vier Jahren in Berlin. Die Verbundenheit zum Jugendrotkreuz sei ihm wichtig.

Fünf Tage drehte sich in Augustfehn am Tellberg vieles um Spiel und Spaß: Und begeisterte einmal mehr nicht nur die Aktiven, sondern auch die zahlreichen Zuschauer.

Sehr gute Resonanz

Norbert Gesierich vom Organisationsteam der Drum- und Marchingband Augustfehn (Drumba) zog ein sehr zufriedenes Resümee. „Alles ist sehr gut gelaufen, wir hatten eine sehr gute Resonanz – und ganz wichtig: wir hatten großes Glück mit dem Wetter“.

An den fünf Veranstaltungstagen nahmen insgesamt 43 Teams teil, darunter mehrere Mannschaften, die seit vielen Jahren dem Turnier die Treue halten.

Beim „Spiel ohne Grenzen“ hatte das Organisationsteam angesichts der sommerlichen Temperaturen auch wieder auf die beliebten Wasserspiele gesetzt. Den Spielerinnen und Spielern der zehn beteiligten Mannschaften, darunter die „Notaufnahme“, die „Montagsgruppe“, die „Glas-Hoch-Rangers“, gefielen die Aktionen Becherstapeln, Hulla-Darten, Parcours mit Fernlenk-Auto, Tablett-Wasser-Taxi und Mund-Becher-Wasser-Transport bestens.

Moderator des 29. Fußball-Juxturniers war wie in den vergangenen Jahren Thorsten Huber.

Viel Fußball

An den ersten drei Tagen des Fußball-Juxturniers standen Fußballspiele mit Halbprofis, Profis und gemischten Mannschaften, wobei mindestens zwei Frauen mitspielen mussten, auf dem Plan. Gespielt wurde je eine Halbzeit mit dem Fußball, eine mit einem American Football, dem so genannten „Tellberg-Ei“.

Am Sonntag prägten zum Abschluss des Turniers die Endrundenspiele um die begehrten Wanderpokale das Geschehen. Ein besonderer Geburtstag wird im nächsten Jahr gefeiert. Dann lädt die Drumba im Sommer zum 30. Fußball-Juxturnier auf den Tellberg ein.

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