Ammerland /Stollhamm So richtig hatten die Klootschießer nicht mehr daran geglaubt: Der Länder-Feldkampf der Klootschießer der Landesverbände Oldenburg und Ostfriesland kann aber doch noch stattfinden. An diesem Samstag kommen die Friesensportler ab 9 Uhr in Stollhamm in der Wesermarsch zusammen. Der Wettkampfort verläuft parallel zur Ulmenstraße.

Regeln und Kader

Ziel des Wettkampfs ist es, die Strecke mit weniger Würfen zu absolvieren, als der Gegner. Pro Mannschaft treten dabei zehn Klootschießer gegeneinander an. Bei den Würfen wechseln sich die Landesverbände ab. In welcher Reihenfolge geworfen wird, wird erst am Wettkampftag festgelegt.

In der Mannschaft des Landesverbandes Oldenburg stehen mit Europameister Hendrik Rüdebusch (28, Vielstedt-Hude), dem FKV-Meister Keno Vogts (23, Hollwege) und Thorben Cordes (21, Spohle) auch drei Ammerländer. Komplettiert wird die Mannschaft durch Ludger Ruch (25, Mentzhausen), Sören Bruhn (22, Schweinebrück), Detlef Müller (48, Mentzhausen), Dirk Schomaker (42, Fedderwardersiel), Sven Büsing (Mentzhausen), Janik Bruns (22, Abbehausen) und Jonas Schüler (19, Esenshamm).

Bei den Junioren hält Keven Specht (12) aus Hollwege die Ammerländer Fahnen hoch. Gemeinsam mit ihm spielen Bjarne Bohlken (17, Grabstede), Thore Bruns (15, Waddens), Rico Wefer (17, Mentzhausen), Moritz Kuck (17, Schweewarden), Dominik Köster (13 Langendamm-Dangastermoor), Ben Sanders (13, Reitland), Ihno Riesenbieter (13, Schweewarden) und Thorben Bohlken (13, Grabstede).

„Wir rechnen uns gute Chancen aus“, sagt der Oldenburger Feldobmann Stefan Bruns. Schließlich sei die Mannschaft „gespickt mit Topwerfern“. Gleichwohl: Im Vergleich zum Jahr 2012 „treten wir mit einer jungen Mannschaft an“, sagt Bruns. Deshalb werde sein Team die Ostfriesen nicht unterschätzen. Und deren Feldobmann Friedrich Janssen stellt klar. „Angst haben wir nicht.“

Der anhaltende Kahlfrost macht nun den ersten Vergleich seit sechs Jahren möglich. In 2012 standen sich die Landesverbände zuletzt in Utgast (Kreisverband Esens) gegenüber. Damals hatten die Oldenburger den Wettkampf gewonnen und wollen ihren Titel nun verteidigen.

Am Samstag werfen die Klassen der Männer und der Jugend. Auf den Vergleich der Junioren wird verzichtet, da für Sonntag bereits wieder Plusgrade angesagt werden.

Die Klootschießer werden sich einem schwierigen 1100 Meter lange Gelände stellen. „Einige Unebenheiten und Löcher in der Grasnarbe können für Überraschungen beim Aufschlagen der Kugel und dem erwünschten Trüll sorgen“, stellten die Verantwortlichen um den Vorsitzenden des FKV, Jan-Dirk Vogts, unter der Woche bei der Besichtigung der Strecke fest. Gemeinsam mit dem Vorsitzenden des KLVO, Helmut Riesner, dem Kreisvorsitzenden aus Butjadingen, Siegfried Hodel und dem Vorsitzenden des gastgebenden KBV Stollhamm, Frank Göckemeyer, hatte er sich selbst ein Bild von den Bedingungen machen wollen.

Auf der Strecke gilt es gleich mehrere Gräben zu überwinden. Nach dem Anwurf aus dem Dorf hinaus gibt es den ersten Graben, 180 Meter weiter den nächsten. Von da aus sind es 130 Meter bis zur schmalen Asphaltstraße Schwarzer Weg, der von zwei Gräben eingerahmt wird. Danach geht es 200 Meter weiter, bis der nächste Graben folgt. Vom Schwarzer Weg bis zur querenden Betonstraße sind es 700 Meter. Danach steht in einer Entfernung von 100 Meter der Fahnenmast. Das ist der Markierungspunkt für die Wende für die Rücktour.

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