Pferdesport
Talente beweisen Vielseitigkeit

Die beiden Vielseitigkeitsreiterinnen des Ammerländer Reitclubs landeten auf den Rängen sieben und acht. In der Mannschaftswertung wurden die Ammerländerinnen Dritter.

Bild: Verein
Stolz auf Platz drei: Jelte Merit Meyer (links) und Swaantje Herlyn (hintere Reihe, Mitte) vom Ammerländer Reitclub holten mit dem Team Weser-Ems den dritten Platz beim Bundesnachwuchschampionat in Warendorf.Bild: Verein
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Ammerland Nach dem Gewinn der Goldenen Schärpe auf Bundesebene mit der Auswahl des Pferdesportverbandes Weser-Ems haben Jelte Merit Meyer und Swaantje Herlyn noch einmal nachgelegt. Das Duo vom Ammerländer Reitclub erreichte nun beim Bundesnachwuchschampionat der Vielseitigkeitsreiter in Warendorf tolle Ergebnisse. Neben dem dritten Rang mit der Weser-Ems-Auswahl freuten sich die Talente in der Einzelwertung über Platzierungen im vorderen Bereich.

Mit dem siebten Platz im Gesamtklassement – bei 24 Teilnehmern – hatte Herlyn nicht gerechnet: „Man hofft natürlich ein bisschen darauf. Nach der guten Dressur wurde mir aber bewusst, dass ich gute Chancen habe“, freute sich die Rastederin, die auf Wild West Charly startete. Auch Meyer, die mit Tullibards Knight of the Night am Ende auf Rang acht landete, war sehr zufrieden: „Das ganze Turnier war eine tolle Sache. Ich hatte im Vorfeld nicht gedacht, dass ich mich bei der starken Konkurrenz platzieren könnte.“

Bei Meyer war es am Ende die Stilspringprüfung, die das Gesamtergebnis nach Dressur, Stil-Geländeritt, Vormustern und der theoretischen Prüfung nach unten zog. „Nach den zwei Fehlern habe ich eigentlich nicht mehr mit einer Platzierung gerechnet“, sagte Meyer. Ihr guter dritter Platz im Gelände sorgte aber dafür, dass die Ammerländerin sich weiter nach vorne schob.

Swaantje Herlyn mochte keine Einzeldisziplin hervorheben. Lediglich der eine Vorbeiläufer im Gelände hatte sie geärgert. „Ansonsten hat mein Pferd das aber alles toll gelöst. Jetzt hat er sich erst einmal eine Pause verdient“, lobt Herlyn. Für das Duo, das eigentlich den Fokus auf das Landesturnier in Rastede gelegt hatte, geht eine tolle Saison mit dem Bundesnachwuchschampionat als „Extrarunde“ zu Ende.

Meyer hofft noch darauf, von der Landestrainerin in den Perspektivkader berufen zu werden. „Ich möchte gerne noch eine Leistungsklasse höher in der L starten“, sagt Meyer. Bevor sich die Saison aber auch für sie dem Ende entgegen neigt, will die Westerstederin mit ihrem Pony noch bei einigen Turnieren, unter anderem in Osnabrück und Löningen, an den Start gehen.

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