Ammerland /Kleinensiel Von den Wettekapriolen fast komplett verschont geblieben ist am Wochenende die FKV-Meisterschaft der Hollandkugel-Werfer. In Kleinesiel maßen sich die besten Sportler aus den Landesverbänden Oldenburg und Ostfriesland im Wettkampf. Auch wenn die Wurfweiten von der Landesmeisterschaft der Oldenburger aus der Vorwoche nicht wieder erreicht wurden, die Bedingungen waren noch recht zufriedenstellend.

Insgesamt hätten sich die Verantwortlichen des Friesischen Klootschießerverbandes (FKV) eine größere Resonanz erhofft. In jeder Altersklasse konnten die Landesverbände Oldenburg und Ostfriesland jeweils sieben Sportler stellen. Bedingt durch das Fernbleiben bei den Landesmeisterschaften konnte diese Quote nicht immer erreicht werden. So gaben die sogenannten Länderwertungen auch nicht das mögliche Leistungspotenzial wieder. Bei diesen Wertungen flossen die jeweils fünf besten Ergebnisse von beiden Landesverbänden aus den Gruppen ein.

Bei den Frauen traten nur acht Sportlerinnen an. Wiebke Schröder, der vierfachen FKV-Meisterin aus Haarenstroth, war es egal. Ihre Weite von 650,35 Metern bedeuteten den fünften Titel für die Ammerländerin in Folge. „Bei den ersten fünf Wurf war ich noch nicht optimal drin“, musste die 28-Jährige aber zugeben. Dennoch distanzierte sie ihre ärgsten Verfolgerinnen am Ende aber deutlich. Platz zwei ging an Marina Kloster-Eden (617,05 Meter), Dritte wurde Anke Klöpper (612 Meter). Den vierten Platz schnappte sich Bianca Blum (591,55 Meter), die damit gemeinsam mit den Medaillengewinnerinnen zur Deutschen Meisterschaften am Himmelfahrtswochenende 2018 nach Middels reist. Als Ersatzfrau fährt Sabine Altona (Reepsholt, 557,60 Meter) mit.

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Enger lag das Leistungsniveau an der Spitze bei den 13 Männern beisammen. Neuer FKV-Meister wurde der 29-Jährige Roman Wübbbenhorst aus Dietrichsfeld mit 892,10 Metern. Nur zwei Meter weniger warf Keno Vogts aus Hollwege. Der Titelverteidiger lag vor dem letzten Wurf sogar noch mit 20 Metern in Führung. Bronze sicherte sich Daniel Heiken (Schirumer-Leegmoor) mit 887,80 Meter.

Mehr ausgerechnet hatte sich sicherlich auch der Oldenburger Meister Hendrik Rüdebusch. Mit 859 Metern fehlten ihm 1,40 Meter zur DM-Teilnahme. Thorben Cordes aus Spohle blieb mit 620,60 Metern nur der letzte Platz im Gesamtklassement.

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