Ammerland Eine Woche vor dem Liga-Auftakt steigen die meisten Handballteams mit der ersten Runde des Landesverbandes in die neue Saison ein. Erstmals ist der Pokal für die Mannschaften keine Pflichtaufgabe mehr. So entschieden sich unter anderem die Landesklassen-Handballer der SG Friedrichsfehn/Petersfehn, nicht für den Pokalwettbewerb zu melden.

Männer

SV Eintracht Wiefelstede - Wilhelmshavener SSV (Samstag, 16.30 Uhr). Nach einer katastrophalen Saison in der Landesklasse, die die Wiefelsteder bis in die Abstiegsrelegation geführt hat, wollen Benjamin Beeger und sein Team nun wieder nach vorne schauen. „Wir sind zwar der Außenseiter, nehmen dieses Spiel aber ernst. Gegen einen starken Gegner wollen wir sehen, wie weit wir schon sind. Das wird ein richtiger Härtetest“, betont Beeger vor dem Duell mit dem Tabellensiebten der abgelaufenen Landesliga-Saison.

Im Vergleich zur Vorsaison haben fünf Spieler das Wiefelsteder Team verlassen. 13 Akteure hat Beeger noch im Kader, zudem besteht die Möglichkeit, Hilfe aus der zweiten Mannschaft und der A-Jugend zu bekommen. Gut eingelebt hat sich bereits Luis Hillen, der aus der A-Jugend in den Männerbereich gewechselt ist. „Luis hat sich schnell als neuer Chef in der Mitte etabliert“, lobt Beeger das Talent.

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Auch ansonsten ist der Wiefelsteder Coach mit dem Ablauf der Vorbereitung zufrieden. „Wir haben uns konditionell verbessert, auch wenn wir in den Testspielen immer noch zehn bis 15 Minuten gebraucht haben, bis wir wirklich in der Partie waren. Die Jungs ziehen aber alle gut mit“, sagt Beeger, der aufgrund des knappen Kaders von seinen Spielern mehr Variationen einfordert.

HG Jever/Schortens II - VfL Rastede (Samstag, 18 Uhr). Wenn der Landesligist bei Regionsoberligisten gastiert, dürften die Rollen klar verteilt sein. Doch die HG Jever/Schortens II ist eine Ausnahme. Das Team mit seinen ehemaligen Bundesligaspielern hatte bis zum letzten Spiel der vergangenen Saison mehr als 80 Spiele in Folge gewonnen. Nach Umstrukturierungen im Verein – doppelter Abstieg der ersten Mannschaft, nicht gewollter Aufstieg der zweiten Mannschaft – spielt Jever/Schortens II nun in der Regionsoberliga, damit die erste Mannschaft in der Landesliga antreten kann.

„Wir treten also wohl eher als Außenseiter an, zumal wir voraussichtlich auf einige wichtige Akteure verzichten müssen. Nichtsdestotrotz gehen wir voll motiviert in die Partie in der Halle Jahnstraße in Jever und sehen das Spiel als Abschluss der Vorbereitung“, sagt Ronald Zange vom VfL Rastede. Insgeheim hoffen die Ammerländer aber darauf, im Pokalwettbewerb wieder weit zu kommen. Im Vorjahr schafften es die Rasteder bis in die dritte Runde, in der sie am ATSV Habenhausen scheiterten.

Frauen

SG Friedrichsfehn/Petersfehn II - SC Ihrhove (Sonntag, 13.30 Uhr). Die Ammerländerinnen wollen das Duell gegen den Landesklassen-Kontrahenten als weiteres Vorbereitungsspiel nutzen. „Wir wollen noch viel ausprobieren. Wenn man das Spiel gewinnen kann, wollen wir das aber natürlich tun“, sagt Tobias Plagemann, der das Team derzeit interimsmäßig betreut bis Trainer Kevin Samusch wieder fit ist.

Die SG hatte in der Vorbereitung durch die Dachreparaturen in der Petersfehner Halle unter erschwerten Bedingungen zu kämpfen. Auch das immer wieder wechselende Personal im eigentlich großen Kader trug in der Vorbereitung seinen Teil dazu bei, dass die Gastgeberinnen sich eher Außenseiterchancen ausrechnen. „Wir machen jetzt das Beste draus und freuen uns auf das Spiel“, sagt Plagemann, der bei den Gästen mit einer robusten Defensive rechnet.

Lars Puchler Redakteur / Lokalsport Ammerland
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