Ammerland Mit unterschiedlichem Erfolg waren die Ammerländer Fußballteams in der Kreisliga unterwegs. Während der FC Rastede II gegen Ohmstede zu viele Chancen ausließ, zeigte sich der VfL Bad Zwischenahn beim SVE Oldenburg eiskalt vor dem Tor. Die Partien der SG Elmendorf/Gristede und des TuS Lehmden waren bereits vorzeitig abgesagt worden.

FC Rastede II - FC Ohmstede 0:2. „Die Ohmsteder waren einfach cleverer als wir. Wir waren nicht schlechter, haben unsere Torchancen aber zu leichtfertig vergeben“, ärgerte sich Rastedes Spieler Niklas Hintz nach dem Spiel. Beide Mannschaften agierten mit frühem Mittelfeldpressing, was zu vielen Zweikämpfen, aber auch zu nur wenigen Torchancen führte. Vor dem 0:1 gewann Ohmstede den Ball im Mittelfeld, passte den Ball steil in die Tiefe. Julian Ziemer ließ Rastedes Schlussmann Alexander Steinker aussteigen und netzte ein (35.).

Nach der Pause drängten die Löwen auf den Ausgleich, Ohmstedes laufstarke Defensive ließ aber nichts zu. In der Nachspielzeit sorgte Kai Dittrich mit einem fulminanten Distanzschuss für die Entscheidung. „Rastede hat sich sehr gut entwickelt und steht völlig zu Recht so weit oben in der Tabelle“, lobte Ohmstedes Coach Berthold Boelsen den Gastgeber.

SVE Oldenburg - VfL Bad Zwischenahn 2:5. In Oldenburg herrschte verkehrte Welt. Die Gastgeber machten das Spiel, die Gäste die Tore. Die Eintracht erwischte einen guten Start, bestimmte die erste Viertelstunde des Spiels und ging nicht unverdient durch Damian Günther in Führung. Danach zeigte aber auch der VfL seine Qualitäten. Moritz Zaher verwandelte einen Freistoß direkt zum Ausgleich (18. Minute), sechs Minuten später schloss Florian Kohls einen Konter zum 1:2 ab. In der 26. und 29. Minute war wieder Zaher zur Stelle, der zwei weitere Konter nutzte. „Es ist nicht unbekannt, dass die Zaher-Brüder beim VfL mit ihrem Tempo und der Torgefahr viel ausrichten, aber wir haben darauf nicht reagiert. Die Gäste schlagen die Bälle nach vorne, wir verteidigen nicht und es klingelt“, ärgerte sich SVE-Trainer Andreas Greff.

Nach der Pause legte Julius Zaher (71.) das 5:1 nach, ehe Sören Buss den 2:5-Endstand erzielte (89.). Für VfL-Trainer Stefan Jasper war wichtig, dass seine Mannschaft nach der Niederlage in der Vorwoche Woche in Rastede ein Zeichen gesendet hat. „Wir haben schnelle Konter effektiv verwertet. In der zweiten Hälfte haben wir aus einer kompakten Abwehr heraus agiert und kaum noch etwas zugelassen“, freute sich Jasper.

Andreas Kempe Nordwest-Fußball / Autor
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