Ammerland Kein gutes Wochenende liegt hinter den Heimteams in der Fußball-Kreisklasse. Lediglich der TuS Wahnbek sammelte beim 2:2 gegen den TuS Eversten II einen Punkt auf eigenem Platz. In allen anderen Partien setzten sich die Gäste durch.

SG Friedrichsfehn/Petersfehn - VfL Oldenburg III 1:3. Zwei Platzverweise warfen die SG komplett aus der Bahn. Nachdem SG-Torhüter Kai Betten in der 23. Minute gut pariert hatte, sah einer seiner Mitspieler nach einer Diskussion mit dem Schiedsrichter die rote Karte. Zehn Minuten vor dem Ende wurde ein weiterer Ammerländer mit der gelb-roten Karte des Feldes verwiesen. „Das hat uns dann endgültig das Genick gebrochen“, sagte SG-Coach Philipp Aspridis, der sich vom Schiedsrichter mehr Fingerspitzengefühl gewünscht hätte, aber ansonsten mit der Leistung und der Einstellung seiner Mannschaft zufrieden war. Die Tore für die Gäste erzielten Jan-Thore Bernsee (22. und 53. Minute) und Julian Kuschnik (63.). Oliver Matyl konnte nach 70 Minuten immerhin noch den Anschlusstreffer erzielen.

FSV Westerstede - Post SV Oldenburg 0:3. Eine gelb-rote Karte in der 41. Minute gegen die Gastgeber eröffnete Post die nötigen Räume, um die Partie für sich zu entscheiden. Der eingewechselte Kai Rösler traf in der 60. Minute mit seinem ersten Ballkontakt zur Führung, Steven Janssen (76.) und Eric Burschäpers (80.) sorgten für die weiteren Tore. „Nach einem Pfostenschuss in der ersten Minute haben wir alles in allem einfach zu wenig gemacht“, haderte Gerhard Treu vom FSV: „Post hat verdient gewonnen.“

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SVE Wiefelstede II - TV Metjendorf 0:4. „Metjendorf war in der ersten Hälfte schon die bessere Mannschaft, das haben wir aber auch nicht anders erwartet“, sagte Thorben Bischofberger von den Wiefelstedern. Somit war die Führung der Gäste durch Tobias Martini (40.) und Michael Vögel (42.) nicht unverdient. Wiefelstede steckte zwar nicht auf, die Tore erzielten aber weiterhin die Metjendorfer. Erneut Vögel (90.) und Lars Deharde (90.+3) schraubten das Ergebnis spät noch in die Höhe. „Es ist natürlich ärgerlich, wenn man in so einem Spiel ohne Punkte bleibt. Aber wir sind tatsächlich gut dabei und werden Punkte holen“, ist man sich in Wiefelstede sicher.

SG SchEdammBäke - VfL Edewecht 0:4. Die Gäste entschieden das Gemeindederby klar für sich. „Es war ein typisches, rassiges Derby. Das hat schon Spaß gemacht“, freute sich VfL-Trainer Michael Leverenz, dessen Team nach Treffern von Lando Kropp (15.) und Patrick Block (36.) zur Halbzeit 2:0 führte. Nach dem Seitenwechsel sorgte Andre Brun-Tatje (61.) für die Entscheidung, Jelte Nagl (88.) legte noch das 4:0 nach. „Hervorheben möchte ich Lando Kropp, der nicht nur sein erstes Tor erzielt hat, sondern vor allem auch mit viel Laufbereitschaft geglänzt hat“, betonte Leverenz.

TuS Wahnbek - TuS Eversten II 2:2. „Heute hätte ich vor dem Spiel das Ergebnis auf jeden Fall unterschrieben“, sagte Wahnbek-Coach Axel Waschke, der gleich auf acht Leistungsträger verzichten musste. Seine Mannschaft überzeugte ihn dann aber mit einer starken Leistung. Aus einem 0:1 machten die Wahnbeker durch Tore von Ali Abul-Khair (32.) und Sebastian Braatz (44.) ein 2:1. Nach der Pause verpasste der TuS die Entscheidung, im direkten Gegenzug traf Christopher Wilksen (62.) zum Endstand.

SVG Berne - SSV Jeddeloh II 2:4. Die Jeddeloher gingen bereits nach drei Minuten durch Kevin Rippen in Führung. Den zwischenzeitlichen Ausgleich durch Nick Fischer (22.) verwandelte Regionalliga-Leihgabe Almir Ziga in der 34. Minute in eine erneute Führung. Nach dem Seitenwechsel machten Fabio Grigoleit (61.) und Dennis Behrens (86.) für die Ammerländer den Sieg perfekt. Der Treffer zum 2:4 durch Daniel Rüscher in der Nachspielzeit war reine Ergebniskosmetik. In der Tabelle stehen die beiden Teams nun bei 21 Punkten, nur das bessere Torverhältnis sorgt dafür, dass die Wesermärschler weiterhin auf Platz eins stehen.

Andreas Kempe Nordwest-Fußball / Autor
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