Ammerland Die SG Friedrichsfehn/Petersfehn und die JSG Apen/Gotano/Augustfehn haben sich in der Fußball-Bezirksliga der B-Junioren etabliert. Bereits in der dritten Saison in Folge stellen die beiden Ammerländer Spielgemeinschaften ein Team auf Bezirksebene. Nachdem zuvor souverän zweimal die Klasse gehalten wurde, müssen sich die beiden Teams in dieser Saison noch richtig strecken, um das Saisonziel Klassenerhalt zu erreichen.

Von den bisher möglichen 24 Punkten nach acht Spieltagen holte die JSG AGA erst drei Zähler, in sieben Partien kommt die SG Friedrichsfehn/Petersfehn auf eine Ausbeute von sechs Punkten.

Dementsprechend unzufrieden schaut die SG Friedrichsfehn/Petersfehn nach nun zuletzt drei Pleiten in Folge auf die Tabelle. Sechs Punkte bedeuten derzeit Rang zwölf und damit einen Abstiegsplatz. Nachdem die Spielgemeinschaft in der vergangenen Saison die Liga auf einem beruhigenden siebten Platz abschließen konnte, müssen sich die Verantwortlichen in diesem Jahr wohl intensiver mit dem Thema Klassenerhalt auseinandersetzen.

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„Natürlich haben wir uns den Saisonstart ganz anders vorgestellt“, sagt Trainer Yannik Lubek und ergänzt: „Wir verlieren zu viele Spiele durch individuelle Fehler. Spielerisch sind wir in vielen Partien keineswegs unterlegen gewesen. Am Ende fehlte aber zu oft die nötige Abgeklärtheit.“

Jedoch findet Lubek eine Erklärung für die entstandene Unsicherheit seiner Mannschaft: „Bislang haben wir in jedem einzelnen Spiel eine personell andere Mannschaft auf dem Platz gesehen. Wir mussten bislang mit zahlreichen Verletzungen klar kommen, wodurch wir noch Abstimmungsprobleme haben.“

Besonders die jüngst zurückliegenden Niederlagen gegen die direkten Tabellennachbarn aus Cloppenburg und Delmenhorst frustrieren Lubek: „Wenn man gegen direkte Konkurrenten keine Punkte holt, tut das natürlich weh. Wir werden uns davon aber nicht aus der Ruhe bringen lassen, sondern weiterhin konsequent weiterarbeiten. Zudem steigen einige verletzte Spieler langsam wieder ins Training ein.“

Noch brenzliger ist die Lage beim Ammerländer Ligakonkurrenten aus der Gemeinde Apen. Die JSG AGA hat aus den ersten acht Partien lediglich drei Punkte einfahren können und ist somit Vorletzter.

Dementsprechend unzufrieden ist auch Jonas Beck aus dem JSG-Trainerteam: „Die aktuelle Situation ist alles andere als einfach. Wir spielen phasenweise ganz vernünftigen Fußball und sind auch gegen stärkere Teams keineswegs chancenlos. Jedoch belohnen sich die Jungs einfach nicht.“

Offensiv spielt die JSG durchaus erfolgreich und hat bereits 18 Tore erzielt, jedoch stellen die Ammerländer mit 34 Gegentoren die aktuell schwächste Defensive der Liga. Ein Qualitätsproblem sieht Beck aber nicht: „Wir sind meiner Meinung nach defensiv nicht zu schwach besetzt. Die Spieler lassen aktuell aber einfach zu schnell die Köpfe hängen, wodurch wir taktisch nicht mehr das umsetzen, was wir uns vornehmen.“

Trotzdem spricht Beck von möglichen Neuzugängen, welche das Team verstärken sollen: „Ein großes Problem ist bislang die Unerfahrenheit unserer Spieler. Ein Großteil des Kaders hat bislang nicht auf Bezirksebene gespielt. Einige Neuverpflichtungen würden unsere jungen Spieler entlasten.“

Die nächste Chance, zu punkten, haben die Ammerländer an diesem Samstag in Heimspielen. Die JSG AGA empfängt um 13 Uhr die JSG Cappeln, die SG Friedrichsfehn/Petersfehn bekommt es um 16 Uhr mit dem VfL Stenum zu tun.

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