Ammerland Gleich vier Ammerländer Fußballteams haben es geschafft, sich einen der 35 Startplätze für die Hallenmeisterschaften der Ü40-Teams in Barnstorf und Goldenstedt zu sichern. Ernst wird es für die Ammerländer Routiniers am Samstag ab 10 Uhr, wenn es um den begehrten Titel geht.

Nominell werden aus dem Ammerländer Quartett dem SSV Jeddeloh die besten Chancen auf den Coup zugesichert. Das Team vom Kanal schnappte sich bei den Titelkämpfen des Großkreises Jade-Weser-Hunte die Krone. „Das war für uns schon ein wenig überraschend. Deshalb fahren wir jetzt auch ohne riesige Erwartungen nach Barnstorf“, sagt SSV-Trainer Axel Köster, der noch um Schlüsselspieler Olaf Blancke bangt. Blancke zog sich beim entscheidenden Treffer bei den Kreismeisterschaften eine Zerrung zu und droht nun auszufallen.

Auf diese Teams treffen die Ammerländer

Gespielt wird in Barnstorf und Goldenstedt in acht Vorrundengruppen. Eine Partie dauert jeweils zehn Minuten. Die beiden besten Teams aus jeder Gruppe ziehen ins Achtelfinale ein.

Gruppe B: SG Post Oldenburg/TV Metjendorf, VfR Voxtrup, Hannover 96, TSV Bassen

Gruppe E: SG Rastede/Loy, VfL Güldenstern Stade, SG Lenglern/Harste, SV BW Langförden

Gruppe F: SSV Jeddeloh, FC Rodau, SV Vorwärts Nordhorn, SV RW Damme

Gruppe H: TuS Lehmden, VfL Wolfsburg, SG Woltersdorf/Wustrow, SC SW Bakum, VfL Borsum

Doch auch ohne den Trainer vom SV Atlas Delmenhorst verfügt der SSV noch über ein gutes Team, betont Köster. Daher wolle man versuchen, zumindest in die Zwischenrunde einzuziehen. „Wir freuen uns, dass wir bei diesem Event dabeisein können. Wir sind gut vorbereitet und sehen dann einfach mal, wie es so läuft“, sagt Köster.

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Ambitioniert reist die SG Loy/Rastede nach Barnstorf. „Wir haben bisher eine gute Hallenrunde gespielt und versprechen uns daher schon, zumindest in die K.o.-Spiele zu kommen“, gibt sich SG-Trainer Tobias Kellner kämpferisch, der mit seinem Team in der Gruppe E gefordert ist.

Dabei treten die Löwen in der SG ein großes Erbe an. 2010 gewann der FC Rastede als letztes Ammerländer Team den Niedersachsentitel. „Wir profitieren in der ewigen Bestenliste noch ein bisschen vom starken Jahrgang, der 2010 angetreten war“, gibt Kellner zu. Keinesfalls wollen die Rasteder aber kampflos die Punkte in Barnstorf abgeben: „Wir sind gut eingespielt und haben einige ordentliche Turniere und Trainingseinheiten absolviert.“

Ebenfalls gerne in die K.o.-Runde wollen die Kicker des TuS Lehmden. Zwar habe man schon einige ältere Spieler dabei, betont Trainer Björn Rowold: „Wir wollen aber ein paar Punkte für die ewige Bestenliste sammeln. Wenn wir die Vorrunde überstehen, umso besser.“

Entsprechend groß ist die Vorfreude beim TuS, der in einer der drei Fünfergruppen antritt. „Vielleicht kann das sogar am Ende zum Vorteil werden, wenn sich die Teams gegenseitig die Punkte wegnehmen. Wir freuen uns auf jeden Fall auf jede Partie“, sagt Rowold, der mit seiner Mannschaft unter anderem auf den amtierenden Titelträger, den VfL Wolfsburg, trifft.

Für die SG Post SV/Metjendorf sind die Niedersächsischen Meisterschaften Neuland. Die SG besteht erst in der zweiten Saison und ist eher zufällig ins Teilnehmerfeld gerutscht, weil Bümmerstede und Ohmstede als Kreis- und Vizemeister in 2014 bereits qualifiziert waren. Zudem musste der FC Ohmstede II verzichten, weil zur Endrunde nur erste Teams zugelassen sind. So zog die SG als viertplatziertes Team doch noch in die Endrunde ein.

„Wir haben den amtierenden Vizemeister Hannover 96 bei uns in der Gruppe. Weil wir keine Hallengötter sind, steht für uns der olympische Gedanke im Vordergrund“, meint SG-Trainer Timo Wiekhoff süffisant.

Lars Puchler Redakteur / Lokalsport Ammerland
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