Ammerland Doppelter Jubel im Ammerland: Die Männer des BV Spohle und die Frauen des BV Holtange haben das Finale des Boßel-Landespokals erreicht. Die beiden Endspiele finden am Sonntag, 12. Juli, ab 13 Uhr auf der Strecke in Bekhausen statt. Die Männer gehen mit zwei Gruppen (Holz und Gummi) mit acht Aktiven auf die Strecke. Die Frauen werfen in einer Gruppe (Hintour mit der Gummikugel, Rücktour mit der Holzkugel) mit vier Sportlerinnen.

Männer

Die junge Torsholter Mannschaft erwartete als Verbandsliga-Meister den zukünftigen Landesliga-Konkurrenten aus Spohle. Am Ende einer Partie auf Augenhöhe setzte sich Spohle mit 5:0 durch.

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den täglichen NWZonline-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

„Die Gummigruppe ist in den ersten Durchgängen unter ihren Möglichkeiten geblieben. Die erfahrenen Spohler haben diese Fehler schnell bestraft“, fasste Torsholts Torben Sommer zusammen. So gingen die Gäste aus Spohle frühzeitig mit zwei Schoet in Führung. Erst im Verlauf der Partie wurde Torsholt stärker, steigerte sich und holte auf. Dennoch brachten die Spohler Gummispezialisten einen Vorsprung von 60 Meter ins Ziel.

Den besseren Start erwischten die Gäste auch mit der Holzkugel. „Der erste Durchgang war leider nur mäßig. Spohle warf von Anfang an nahezu fehlerfrei. Bis zur Wende zeigten wir dann eine solide Leistung, da führte Spohle aber bereits mit drei Schoet“, sagte Torsholts Thorsten Fresemann. Für Spohles Keven Hoots ging der Sieg in Ordnung: „In der Gummigruppe war es ein Wettkampf auf Augenhöhe, der sich erst auf den letzten Würfen entschieden hat. In der Holzgruppe hat Torsholt den Start etwas verpennt und ist schnell ins Hintertreffen geraten. Wir waren auf der Hintour richtig stark und haben auf der Rücktour einen sicheren Stiefel geworfen.“

Im Finale treffen die Spohler nun auf Schweewarden. Im Landesliga-Duell setzte sich Schweewarden mit 4:0 gegen Kreuzmoor/Bekhausen durch. Im Endspiel setzen die Spohler nun auf ihre Heimvorteil. Die Spohler beginnen auf fast identischer Strecke von der anderen Seite der Endspielstrecke in Bekhausen. In der Liga konnte die Ammerländer das Heimspiel mit 10:3 gewinnen, das Rückspiel in der Wesermarsch ging mit 16:0 an Schweewarden.

Frauen

Der Kreisligist BV Holtange überraschte erneut im Pokalwettbewerb und schaffte den Finaleinzug. Wie schon vor zwei Jahren setzten sich die Ammerländerinnen im Halbfinale gegen den dreimaligen Pokalsieger aus der Landesliga, Schweinebrück, durch – dieses Mal knapp mit 1:0.

„Beide Mannschaften zeigten sehr gute Würfe. Am Ende unserer Strecke folgt dann ein schmales Ende. Hier konnten wir unserer Vorsprung auf einen Schoet ausbauen und warfen mit einem Vorsprung von einem Schoet und fünf Metern über die Wende“, fasste die Holtangerin Kirsten Meyer-Oltmer die Hintour zusammen.

Auf der Rücktour verteidigten die Ammerländerinnen den knappen Vorsprung. So blieb die Schweinebrücker Holzkugel zwölf Meter vor dem Ziel liegen. Elke Oltmer musste den entscheidenden Wurf nur noch über die Ziellinie bringen. Dies gelang ihr mit einem präzisen Wurf und die Kugel lief 25 Meter über die Ziellinie. Somit betrug die Siegweite knappe 37 Meter. Meyer-Oltmer war überglücklich: „Wir sind wahnsinnig stolz, dass wir jetzt zum zweiten Mal im Landespokalfinale dabei sein können.“

„Das ist eben der Pokal mit den Überraschungen. Vier gegen vier ist eben etwas anderes als acht gegen acht im Punktspiel“, sagte Schweinebrücks Mannschaftsführerin Astrid Hinrichs: „Es war sehr knapp und sehr spannend. Das Kantenglück spielte auch auf der tollen Strecke in Holtange eine Rolle. Davon hatten die Holtangerinnen etwas mehr und haben sich mächtig ins Zeug gelegt, um letztendlich das bessere Ende für sich zu behalten.“

Das Endspiel bestreiten nun die beiden Kreisligisten aus Holtange und Waddens. Die Waddenserinnen hatten ihr Halbfinale bereits vor dem Ausbruch der Corona-Pandemie mit 6:0 gegen Torsholt gewonnen.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.