HUSBäKE Einmal Spielen zu können wie David Beckham, Michael Ballack oder Ronaldinho – davon träumt der Fußballnachwuchs im dreitägigen „Intersport-Kicker-Fußball-Camp“ in Husbäke. Im Rahmen der Ferienpass-Aktion und unter Federführung der Turn- und Sportgemeinschaft (TSG) Husbäke hatten 53 Mädchen und Jungen im Alter von 6 bis 14 Jahren die Möglichkeit, sich von den fünf anwesenden Trainern im Dribbling, Tricksen, Sprint oder Tore schießen coachen zu lassen.

„Die Resonanz ist groß“, freut sich Husbäkes Jugendleiter Dieter Munke. „Die Kinder sind hoch motiviert, haben Spaß an der Bewegung und möchten am liebsten rund um die Uhr spielen“, lächelt er. Diesen Eindruck hat auch Haupttrainer Frank Petersen gewonnen, der bereits Erfahrungen in der Jugendarbeit des HSV und bei Werder Bremen sammeln konnte und über die DFB-Lizenz sowie eine Lizenz des Deutschen Sportbundes verfügt. Leuchtende Kinderaugen und der absolute Wille zum guten Fußballspiel seien vor allem für den Nachwuchs typisch, begründet er seine Entscheidung für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen.

Und die Teilnehmer selbst? Stürmer Jannis, sieben Jahre alt, gerät ins Schwärmen: „Ich liebe Fußball. Ich würde jedes Jahr sofort wieder ins Camp kommen. Die Trainer sind nett und die Tricks, die wir hier lernen, kannte ich noch gar nicht.“ Besonders der „Fallrückzieher“ habe ihn begeistert, sagt er. Der neunjährige Johannes, im Camp Abwehrspieler, ergänzt: „Ich mag es besonders, dass beim Fußball der gesamte Körper bewegt wird. Und es ist schön, in einem Team zu spielen: Jeder kann seinen Mitspieler motivieren oder einen Fehler ausgleichen.“

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Dass Fußball auch ein Sport für Mädchen ist, beweist unter anderem die siebenjährige Amery. Sie habe zuvor noch keine Erfahrungen auf dem Feld sammeln können, sei aber von der Veranstaltung restlos begeistert. „Ich mag es, mich ganz viel zu bewegen und werde wahrscheinlich nach dem Camp in einen Fußballverein eintreten“, berichtet sie.

Das hört auch Veranstalter Munke gerne. „Die Idee zum Fußball-Camp habe ich nicht bereut. Die Kinder sind begeistert, der Verein Husbäke wird im Ammerland bekannt und vielleicht haben wir ja das Glück, hier auf den nächsten großen Bundesliga-Spieler zu treffen.“ Das sei ohnehin ein heimlicher Traum, gibt der passionierte Spieler zu: Endlich mal wieder einen Ammerländer Spieler zu finden, der bundesweit bekannt werden könnte.

Vielleicht klappt es ja. Wenn nicht, sei es aber auch nicht schlimm, so Munke. „Die Hauptsache ist, dass die Kinder die Zeit hier genießen.“

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