Aschhausen Langweilig war die Generalversammlung des Schützenvereins Aschhausen im Schießsportzentrum Aschhausen nicht: Ehrungen langjähriger Mitglieder, Diskussionen, ob die Kyffhäuser Bad Zwischenahn die Schießanlage mitnutzen können, eine mögliche Beitragsanpassung und Wahlen zum Vorstand bestimmten den Sitzungsabend.

Grund zur Freude hatten zehn Schützen, die seit 25, 40 und sogar 60 Jahren dem Schützenverein Aschhausen angehören. So erhielt Dierk Keilers für seine 60-jährige Mitgliedschaft eine Urkunde und die Treuenadel in Gold des Deutschen Schützenbundes. Ebenfalls Ehrennadeln in Gold konnte der Präsident des SV Aschhausen, Jan-Gerd Lüttmann, an Jürgen und Lieselotte Bruns, Heino Oellien, Uwe Schneider, Heino Schnittker und Christian Tiegges für deren 40-jährige Mitgliedschaft überreichen. Über eine Silberne Ehrennadel dürfen sich Bruno Ahlers, Günter Bentjen und Ralf Dreyer für ihre 25-jährige Mitgliedschaft freuen. Sie, wie auch Uwe Schneider und Christian Tiegges, waren an diesem Abend verhindert und werden ihre Auszeichnungen später überreicht bekommen.

Schnelle Wahlen

Zügig verliefen die Wahlen zum Vorstand. Sowohl der 2. Vorsitzende Hartmut Hayn als auch der Hauptsportleiter Hajo Krüger wurden einstimmig von den gut 45 anwesenden Schützen wiedergewählt.

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Etwas mehr Zeit nahmen dagegen die Tagesordnungspunkte „Abstimmung über Teilnahme der Kyffhäuser an Schießabenden“ und „Beitragsanpassung“ in Anspruch. Mit der Schließung der Schießanlage des Schützenvereins Bad Zwischenahn mussten sich neben den Mitgliedern des Spielmannszuges auch die Kyffhäuser-Kameraden eine neue Schießhalle suchen. Während der Spielmannszug beim SV Ohrwege seine Schießkünste weiter trainieren kann, fanden die Kyffhäuser in der Gemeinde bisher keinen passenden Ort. Nach einigen Diskussionen einigten sich die anwesenden Schützen in Aschhausen darauf, dass die Kyffhäuser die Anlage im Schießsportzentrum mitnutzen dürfen. Über die gemachten Erfahrungen soll im kommenden Jahr auf der Generalversammlung befunden werden.

Kontrovers wurde auch über eine Beitragsanpassung diskutiert. Da sich alle Mitglieder im Nordwestdeutschen Schützenbund (NWDSB) in den nächsten drei Jahren an dem Bau des Landesleistungszentrums in Bassum mit jeweils 1,50 €Euro beteiligen müssen und auch von den Dachorganisationen wie Oldenburger Schützenbund (OSB) und Ammerländer Schützenbund (ASB) eine Erhöhung der Abgaben erwartet wird, schlug Präsident Lüttmann „eine moderate Erhöhung des Jahresbeitrages von jetzt 45 auf zukünftig 48 €Euro vor. Gleichzeitig betonte Kassenwart Eckhard Weigel in seinem Jahresbericht, dass ab 2015 die Einnahmen des Handharmonikatreffens im Rahmen des Schützenfestes wegfallen werden.

Drei Euro mehr

Um dem Einnahmenminus entgegenzusteuern, sei eine Erhöhung des Mitgliederbeitrages, die letzte fand vor sieben Jahren statt, unumgänglich, betonte Lüttmann. Bei einigen Gegenstimmen und Enthaltungen stimmte die große Mehrheit für eine Anhebung um 3 Euro (5 Euro wurden abgelehnt). In Kraft treten wird die Erhöhung mit dem Jahr 2015.

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