Wiefelstede Mit dem Lustspiel in sechs Aufzügen „Land in Sicht“ von Janne Furch und Pat Beryll in der plattdeutschen Übersetzung von Günther Siegmund eröffnete „de Späälköppel Wiefelstä“ im voll besetzten Saal des Gasthofs Rabe die 34. Spielsaison. In diesem turbulenten Stück mit aktuellem Hintergrund über die Resozialisierung junger Menschen werden nachdenkliche Szenen immer wieder von heiteren Aktionen abgelöst.

Die ehrenamtliche Bewährungshelferin Elke Krüger (Dagmar Dirksen) versucht in der Geschichte, junge Menschen, die in die Kriminalität abgeglitten sind, auf den Pfad der Tugend zu bringen. Ihr Schützling Fritz (Jannis Küpker) gerät allerdings trotz Elkes Hilfe wieder auf die schiefe Bahn. Für Unruhe in der Männerwelt sorgt derweil Elkes zweiter Schützling Jutta Müller (Dörthe Cording). Der schmierige Ganove und Zuhälter Gustav (Christian Plietz) droht ihr, falls sie aus der käuflichen Liebeswelt aussteigt, mit harten Konsequenzen, die auch Elke zu spüren bekäme.

Verwicklungen

Mit einer Zeitungsanzeige unter der Überschrift „Wer sucht bescheidenes Veilchen?“ versucht Elkes resolute Tante Agnes (Ute Petershagen) derweil, ihre Nichte unter die Haube zu bringen. Für Elkes Umgang mit den Gestrauchelten hegt sie keinerlei Verständnis. Ex-Knackis gehören ihrer Ansicht nach wieder hinter Gitter.

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den Corona-Update-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

Ein „Bewerber“ auf die Annonce ist der Steuerbeamte Hans-Heinrich (Sven Gerken), ein recht hilflos wirkendes Muttersöhnchen. Doch Elkes Herz schlägt seit langem heimlich für den Dorfpolizisten Peter Lohmann (Ralf Diers). Ein Auge auf Tante Agnes hat unterdessen der pensionierte Seebär Käpt’n Lundt (Karl-Heinz Brett) geworfen.

Wie sich die Geschichte entwickelt, kann noch an weiteren Theaterabenden erfahren werden, wenn es in Rabes Gasthof wieder „Land in Sicht“ heißt. In dem von Britta Diers flott inszenierten Lustspiel servieren die Darsteller dem Publikum viele Gründe zum Lachen, aber auch zum Nachdenken.

Textsicherheit

Die Reaktionen der Besucher übertrugen sich auf die Laienspielschar, die vor Spiellaune nur so sprühte. Die „Topustersche“ Ingeborg Huisken hatte bei der Textsicherheit ihrer Kollegen wenig zu sagen. Die hinreißend-fröhliche Darbietung mit humorvollen Verwicklungen belohnten die begeisterten Zuschauer mit viel Szenenapplaus und einem überaus lang anhaltenden Schlussbeifall.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.