Großzügiges Geschenk: Der Künstler Prof. Dr. Detlef Kappeler hat der AWo Trialog Weser-Ems sein Gemälde „Fleisch-Wahn“ geschenkt. Es hat einen Wert von 22 000 Euro. Im Beisein des Künstlers, der in Butjadingen, Barcelona und an der Costa da Morte in Galizien sesshaft ist, wurde das großformatige Bild (244 mal 246 Zentimeter) jetzt im AWo-Kompetenzzentrum an der Mühlenstraße in Rastede aufgehängt. Das Gemälde, das in Tempera und Öl auf Holz entstanden ist, stammt aus dem Jahr 1993. „Wir freuen uns außerordentlich über dieses Präsent“, sagte AWo-Bezirksverbandsvorsitzender Dr. Harald Groth im Beisein von AWo-Trialog-Geschäftsführerin Hanna Naber, AWo-Prokurist Ludwig Eiben und dem Leiter des Horst-Janssen-Museums in Oldenburg, Friedrich Scheele. Palais-Leiterin Dr. Claudia Thoben nannte Kappeler in ihrer Rede einen „Künstler mit internationalem Renommee, einer Biografie, die geprägt ist von gesellschaftskritischem Engagement und Protest, einen Maler mit kaum überschaubarem Schaffenswerk“. Das Gemälde ergreife den Betrachter zunächst mit seiner explodierenden Farbigkeit und heftigen Gestik. Es stellt den Mensch in seiner inneren Zerrissenheit dar. Neben dieser Zerrissenheit ist das Leid ein inhaltliches Thema des Werkes.

Bei gutem Wetter startete die Senioren-Union Rastede ihren letzten Ausflug in diesem Jahr ins idyllische, an der Wümme gelegene Fischerhude. Diese im 13. Jahrhundert gegründete Gemeinde wurde vor 100 Jahren von Künstlern als Schaffensort entdeckt. So wundert es nicht, dass es dort einen „Otto-Modersohn-Weg“ gibt, berichtet Senioren-Union-Vorsitzender Adolf Marxfeld. Die Fischerhuder Gästeführerinnen präsentierten den Senioren ihre langjährige Geschichte und ihre Sehenswürdigkeiten wie Wassermühle, Heimathaus und Kirche mit beeindruckendem Altar und freuten sich, dass kürzlich – nach der Renaturierung der Wümme – Biber ihren ersten Baum gefällt hatten. Nach einer über zweistündigen Führung auf teils schmalen Pfaden hatten sich die Senioren eine Kaffeepause mit einer Portion leckeren Kuchens verdient.

Viele Kunstinteressierte besuchten auf Einladung der Oldenburgischen Landesbank (OLB) die Ausstellungseröffnung von Doris Waskönig in der Filiale Rastede. Gemeinsam mit Filialleiter Raphael Eilts eröffnete die Künstlerin die Ausstellung mit dem Titel „Sizilien – gestern und heute“ persönlich. Präsentiert wurde ein Stück Zeitgeschichte in Bildern. Diese wurde von den Besuchern eindrucksvoll aufgenommen und in einem gemeinsamen Gespräch weiter vertieft. Musikalisch sorgten das Duo Sanõl mit sizilianischen Klängen und Emil Waskönig mit der Geige für eine stimmungsvolle Atmosphäre. Doris Waskönig stammt aus dem Saterland. Mit zahlreichen Ausstellungen über ihre Reisen nach Indien, Afrika, Peru und Bali sorgte sie im Nordwesten bereits für viel Aufmerksamkeit. „Menschen in anderen Ländern, fremde Kulturen, Religionen und Mentalitäten sind meine Inspiration“, sagte Doris Waskönig. Ihre Arbeiten können bis zum 14. Oktober in der OLB betrachtet werden.

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