Wiefelstede Eine kleine Polizeistation in Wiefelstede, in der nun wirklich nichts los ist. Das zumindest denken die strafversetzte Polizeihauptmeisterin Silvia Friedrich (gespielt von Insa Gertjegerdes) und der Polizeimeister Robert Hartmann (Torsten Schön). Was da allerdings alles auf sie zukommt, hat vor allem das Publikum bei der sehr gut besuchten Premierenaufführung der Kriminalkomödie „Leger geiht nich“ von Rüdiger Kramer (von Benita Brunnert ins Plattdeutsche übersetzt) begeistert.

Mit diesem Dreiakter eröffnete die „Späälköppel Wiefelstä“ ihre Spielsaison 2019 zur besten Kaffeezeit am Sonntagnachmittag im Gasthof Rabe in Wiefelstede – die 39. seit ihrer Gründung. „Wir haben schon den Anspruch, Qualität zu präsentieren“, erklärte Britta Diers nach der Premiere, die auch in diesem Jahr die Regie führt. „Der Besucher zahlt dafür, nicht nur gut unterhalten zu werden, sondern auch Darsteller zu sehen, die ihr Hobby entsprechend ernst nehmen. Da kann ich manchmal auch etwas pingelig werden.“

Weitere Aufführungen

Die nächsten Aufführungen im Überblick: Mittwoch, 6. Februar, 20 Uhr; Sonntag, 10. Februar, 20 Uhr; Mittwoch, 13. Februar, 20 Uhr; Freitag 15. Februar, 20 Uhr; Sonntag, 17. Februar, 20 Uhr; Dienstag, 19. Februar, 20 Uhr; Mittwoch, 20. Februar, 20 Uhr; Freitag, 22. Februar, 20 Uhr; Sonntag, 24. Februar, 17 Uhr; Mittwoch, 27. Februar, 20 Uhr; Sonntag, 3. März, 17 Uhr.

An folgenden Vorverkaufsstellen gibt es Karten: Gasthof Rabe; Buchladen „Kiek rin“; Lotto-Toto Brumund sowie an der Abendkasse.

Für alle Vorstellungen sind noch Eintrittskarten vorhanden.

Besonders gefordert waren bei der Premierenaufführung vor allem die beiden Polizisten, die während der gut zweistündigen Aufführung viel Bühnenpräsenz zeigten. „Die Rollen habe ich verteilt und mit Torsten Schön und vor allem Insa Gertjegerdes zwei Spieler gefunden, die sich dieser Herausforderung stellen können“, sagte Diers. Ausdrucksstarke Mimik, verstärkende Gestik und Textsicherheit sorgten dafür, dass das Publikum zur Premierenveranstaltung mit Applaus nicht gegeizt hatte und das Spiel immer wieder mit herzhaften Lachern begleitet wurde.

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„Hier ist es uns wichtig, ein entsprechendes Niveau zu erhalten und mit den gemachten Sprüchen und Aussagen nicht unter die Gürtellinie zu gehen. Das ist hervorragend gelungen“, lobte die Regisseurin ihre Laiendarsteller.

Im Stück selbst haben die beiden Polizisten in der kleinen Außendienststelle nicht nur etwas mit der Rentnerin Liselotte Wagner (Ute Petershagen) zu tun, die immer wieder eine Anzeige aufgeben möchte, sondern auch mit dem Kleinganoven Paul Bremer (Christian Plietz), der mit seinen Versuchen, den Winter im Knast zu verbringen, scheitert. Und dann ist da auch noch Jasmin Engel (Dagmar Dirksen), die als Heilpraktikerin tätig ist, oder vielleicht doch noch anderes verfolgt? Einer ihrer Kunden ist Polizeirat Erich Sutter (Karl-Heinz Brett), der für die Strafversetzung der beiden Polizisten zu dieser Wache in Wiefelstede verantwortlich ist. Dramatisch wird es, als der Ganove Piepenbrink (Karl-Heinz Gertjegerdes) die Wache überfällt und Geiseln nimmt.

Aufgrund der Textsicherheit der Spieler hatte die Souffleuse Ingrid Otholt an diesem späten Nachmittag wenig zu tun. „Zu einem ansprechenden Spiel gehört auch, dass die Akteure ihren Text beherrschen, was heute sehr gut gelungen ist“, freute sich Diers. Für Maske und Frisuren ist Bärbel Oltmanns zuständig, für das Bühnenbild Gerd Meyer und Günter Petershagen.

Weitere elf Aufführungen folgen noch, wobei es für alle Vorstellungen noch Karten gibt. „Wir werden keinen nach Hause schicken“, betont die Re­gis­seu­rin.

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