Wiefelstede Maria und Josef treten am kommenden Samstag, 1. Dezember, wieder ihre Reise durch die Gemeinde Wiefelstede an. Wohlgebettet in einem Koffer werden sie bis Heiligabend nach jeder Nacht von Haushalt zu Haushalt weitergereicht. Vielleicht machen sie während ihrer Reise auch Station in einer Schule oder in einem Kindergarten. Und Pastorin Gesa Schaer-Pinne ist schon gespannt, mit welchen Gedanken sich die jeweiligen Gastgeber im mitreisenden Tagebuch verewigen werden. Und da ja Maria und Josef in der biblischen Weihnachtsgeschichte eigentlich mit einem Esel unterwegs sind, gesellt sich in diesem Jahr eben auch ein graues Huftier zu den Reisenden im Koffer.

Klar, dass Maria auch das Christuskind unter ihrem Herzen trägt. Dafür hat die Wiefelsteder Künstlerin Barbara Jaros gesorgt, die die Puppen-Familie erschaffen hat. Schließlich soll das Christuskind bereits Heiligabend beim ersten Gottesdienst um 14 Uhr mitsamt seinen Eltern auf dem Altar der St. Johannes-Kirche Platz finden. Bis dahin bestimmt der jeweilige Gastgeber, wohin der Koffer für die nächste Nacht gebracht wird. „Zeitweise wissen wir gar nicht, wo er sich gerade befindet“, berichtet die Pastorin denn auch von den Aktionen in den Vorjahren. Immer jedoch hat die kleine Familie in der Gemeinde ein Nachtlager gefunden – und immer kam sie Heiligabend zur Pastorin zurück. Selbst Wiefelstedes Bürgermeister Jörg Pieper hatte die kleine Familie im Koffer schon auf Dienstreise durch die Gemeinde begleitet, berichtet die Pastorin. Jetzt wird er sich bereits im fünften Jahr auf die Reise begeben – und dann hoffentlich im Tagebuch wieder viele auch berührende Erlebnisse der Gastgeber mitbringen. Und Fotos, denn darum bittet die Pastorin ebenfalls – Fotos etwa, die zeigen, wo im Haus genau die kleine Familie für die Nacht unterkommt.

Mitnehmen werden Maria und Josef auch ein Büchlein mit der biblischen Weihnachtsgeschichte, die die Gastgeber dann ihren Kindern vorlesen können. „Schließlich geht es bei der Aktion ja genau um diese Geschichte“, macht die Pastorin deutlich. Die Idee für diese Aktion hatte Gesa Schaer-Pinne von ihrem Kollegen Stefan Welz aus der Kirchengemeinde Osternburg, Bezirk Tweelbäke, bekommen.

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Die Gedanken der jeweiligen Gastgeber im Tagebuch und die auf der Reise gemachten Fotos werden am 2. Weihnachtstag um 10 Uhr in der St. Johannes-Kirche Gegenstand im Gottesdienst sein. Die Pastorin wird bei dieser Gelegenheit aus dem Tagebuch vorlesen und Fotos per Beamer zeigen. Und Maria, Josef, das Christuskind und wohl auch der Esel werden dann noch bis in den Januar hinein in der Kirche auf dem Altar zu sehen sein.

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