Bad Zwischenahn „Botschafter ehrenhalber“ seien die Bürger, die sich für Städtepartnerschaften engagierten, sagte Bürgermeister Dr. Arno Schilling in seinem Vortrag über die langjährigen Städtepartnerschaften mit Izegem (Belgien) und Goluchow (Polen) in der Feierstunde am Sonnabend im Alten Kurhaus. „Viele solcher Botschafter haben die Partnerschaften zwischen unseren Städten zu dem gemacht, was sie heute sind.“ Jetzt hätten alle bei gegenseitigen Besuchen das Gefühl, gute alte Bekannte zu treffen und vertraute Stätten wieder zu sehen.

Mit Izegem entstanden 1964 erste Kontakte durch die Volkstanzgruppe „Hans Lüers“. Die Partnerschaftsurkunde wurde am 20. September 1980 unterzeichnet. Die Unterzeichnung der Urkunden mit Goluchow fand am 19. August 2005 statt. Beide Partnerschaften werden intensiv gepflegt und auch von den Vereinen mitgetragen.

Städtepartnerschaften wie diese, sagte Bürgermeister Schilling, seien Vorboten für ein Zusammenwachsen Europas. Sie verstärkten die Gemeinsamkeiten und sicherten Frieden und Freiheit.

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Mit der Partnerschaft seien viele dauerhafte Freundschaften entstanden, bemerkte Izegems Bürgermeister Bert Maertens. Er plädierte dafür, dass beide Verwaltungen die Partnerschaften noch mehr nutzen, um so voneinander zu lernen. Viele Städte würden Partnerschaften pflegen, doch diese sei schon etwas Besonderes.

Diese Besonderheit sah auch Goluchows Bürgermeister Marek Zdunek. Anlässlich des Jubiläums wurde eine gemeinsame Publikation erstellt, die die polnische und deutsche Küche präsentiert. Als äußeres Zeichen der Freundschaft pflanzte Zdunek gemeinsam mit Arno Schilling am Wasserturm eine Eiche, um damit die Dauerhaftigkeit der Freundschaft und Partnerschaft zu dokumentieren.

Die Feierstunde wurde untermalt mit Musik, vorgetragen von der Musikschule Bad Zwischenahn. Den Schluss bildete eine Wechsellesung in den drei Sprachen aus dem „Kleinen Prinz“, vorgetragen von Patryja Waerouse-Wojtkowiak, Sabine Krüger und Kurt Himpe.

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