Westerstede Die Schriftstellerin Judith Hermann liest am Samstag, 10. Oktober, um 20 Uhr im Güterschuppen aus ihrem Reisetagebuch. Die Berliner Autorin erhielt 2019 vom Literaturhaus Oldenburg das Landgang-Stipendium, ein Reisestipendium durch das Oldenburger Land.

Tour mit Grafiker

Anders als alle bisherigen Stipendiaten war sie schon mit Teilen des Oldenburger Landes vertraut. Ihr Ur-Urgroßvater war Leuchtturmwärter auf Wangerooge. Ihre Großmutter lebte in Horumersiel. Noch heute ist das Haus im Familienbesitz und Judith Hermann hält sich die Hälfte des Jahres an der Küste auf. Schon als Schulkind verbrachte sie alle Ferien im Haus der Großmutter, eine Tradition, die sie später als Mutter mit ihrem Sohn fortsetzte.

Bei ihrer Erkundungstour ließ sie sich von dem Horumersieler Grafiker Andreas Reiberg begleiten. Der Grafiker fertigte unterwegs Zeichnungen an, die Schriftstellerin machte sich Notizen.

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Später tauschten sie sich aus, überarbeiteten und ergänzten. Aus dieser künstlerischen Kommunikation ist ein Reiselogbuch entstanden, in dem sich Bild und Text dialogisch begegnen. Judith Hermann und Andreas Reiber stellen es vor und sprechen mit Monika Eden, Leiterin des Literaturhauses. Die Lesung wird durch die Präsentation der Zeichnungen ergänzt.

„Literarischer Landgang“

Judith Hermann wurde 1970 in Berlin geboren. Ihrem Debüt „Sommerhaus, später“ (1998) wurde eine außerordentliche Resonanz zuteil. 2003 folgte der Erzählungsband „Nichts als Gespenster“, dessen Erzählungen zum Teil verfilmt wurden. Zuletzt erschienen der Roman „Aller Liebe Anfang“ und die Erzählungen „Lettipark“. Für ihr Werk wurde Judith Hermann mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet.

Veranstaltet wird die Lesung in Kooperation mit dem Literaturhaus Oldenburg. Das Projekt ‚Literarischer Landgang‘ wird durch die Kulturstiftung Öffentliche Oldenburg gefördert.

Karten gibt es ab für 10 Euro (Schüler, Studenten, Schwerbehinderte und Mitglieder 7 Euro) bei der Touristik Westerstede und online mit Sitzplatzauswahl unter www.bahnhofsverein.de. Der Güterschuppen ist mit 40 Plätzen ausgestattet. Es gelten die Corona-Regeln, so muss bis zum Erreichen des Platzes eine Munde-Nase-Bedeckung getragen werden.

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