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Westerstede Auf der Bühne steht ein rostiger Werkzeugkasten aus schwerem Metall. Nach und nach fördert Melanie Schneider, Vorsitzende der Stiftung für Kunst und Kultur den Inhalt zu Tage. Neben Zange und Schraubenschlüssel sind das ein Teebeutel, eine Tafel Schokolade und alte Liebesbriefe. Werkzeuge zur Bewältigung der Herausforderungen des Alltags. Was Schneider in ihrer Begrüßung symbolisch andeutete, soll an diesem Abend musikalisch ausgeführt werden. Werkzeugkasten – so heißt das im März erschiene Album der Sängerin Anna Loos, das sie am Samstagabend in der Scheune präsentierte.

Schon zum zweiten Mal wurde der Schneidershof zum Schauplatz einer außergewöhnlichen Musikveranstaltung. Neben dem Auftritt von Loos empfingen die Westersteder am Sonntag das Oldenburgische Staatsorchester zum Galakonzert (den Bericht lesen Sie morgen).

Organisiert wurden die Konzerte von der Stiftung für Kunst und Kultur der Stadt Westerstede. Das in diesem Jahr Anna Loos für ein Gastspiel gewonnen werden konnte, freut die Organisatoren ganz besonders.

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In ihren deutschsprachigen Popsongs erzählt Loos Anekdoten aus ihrem Leben. Da geht es um die Jugendliebe, um die Sehnsucht nach Freiheit aber auch um das Finden der eigenen Identität und das Eingestehen von Fehlern.

Besucherin Corinna Vocke ist Loos-Fan der ersten Stunde und hat die musikalische Entwicklung der 48-jährigen bereits zu Silly-Zeiten verfolgt. Über das Soloalbum freut sie sich ganz besonders: „Das ist jetzt endlich einfach nur Anna. Ihre natürliche Art und ihr Talent, mit einfachen Worten viel zu sagen, sind einfach toll.“

Tatsächlich wirkt Loos an diesem Abend in Westerstede sehr entspannt. „Als Solokünstlerin kann ich nun ganz authentisch mein eigenes Ding machen. Das wollte ich unbedingt mal ausprobieren.“

Den etwa 600 Besuchern präsentiert sie sich an diesem Abend sympathisch und nahbar. Fröhlich läuft sie durch die Reihen und schäkert mit den Fans. Am Ende verspricht sie jedem Besucher noch ein gemeinsames Erinnerungsfoto und hält Wort.

Markus und Melanie Schneider, die ihre Scheune zur Verfügung gestellt haben, sind auch begeistert. „Der Tag mit Anna und ihrer Band hat sich ein bisschen angefühlt wie der Besuch von guten Freunden.“

Spaß gemacht hat ihr Gastspiel auch Anna Loos. „Das wurde mit ganz viel Herz und Liebe organisiert. Da merkt man schon den Unterschied zwischen kommerzielleren Auftritten“. Eine kleine Anmerkung hat sie dennoch „Beim nächsten Mal würde ich die Stühle schon früher zur Seite stellen. Dann können die Leute besser mittanzen.“

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