Lindernerfeld Wäsche in die Maschine, Klappe zu, Waschpulver einfüllen und ein paar Knöpfe bedienen – was heute durch Technik so einfach ist, war früher eine mühselige Angelegenheit: Wäsche waschen.

Wie das damals funktionierte, können Besucher nun bei einem Waschtag nachempfinden. Am Sonntag, 18. August, werden auf dem Hof von Hans-Georg Behlen in Lindernerfeld, Linderner Feldstraße 12, alte Waschmaschinen aufgebaut. Von 10.30 bis 18 Uhr zeigen Landfrauen aus Westerstede und Burgforde, wie die alten Geräte funktionieren. Ob hölzerne Waschmaschinen, Wringmaschinen oder Kohlebügeleisen: Die Besucher können auch selbst mit anpacken.

Organisiert wird diese außergewöhnliche Veranstaltung von Hans-Georg Behlen, Egon Frers und Uwe Ahrens. Die drei Organisatoren sammeln die alten Gerätschaften. Vor einigen Jahren hatten sie bereits Torfabbau aus alter Zeit gezeigt, nun wollen sie mit dem Waschtag ebenfalls Historisches wiederbeleben.

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„Wir haben auch alte Wäsche, beispielsweise aus Leinen, die wir aufhängen und ausstellen werden“, so Ahrens. Die restliche (Dreck-)Wäsche wird von den Landfrauen mitgebracht. Die älteste Maschine, mit der die Teilnehmer am Sonntag arbeiten werden, ist von 1910.

„Aber wir haben auch einige Waschbretter aus Holz dabei, die noch älter sein könnten“, sagt Ahrens. Auch aus Emaille und Metall gäbe es Exemplare. Wie diese aussehen, können die Besucher am Sonntag in Lindernerfeld entdecken. Der Eintritt zu dem historischen Waschtag ist kostenlos. Für eine kleine Stärkung wird mit Kaffee und Kuchen gesorgt.

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