BAD ZWISCHENAHN Um die Entstehungsgeschichte des Zwischenahner Meeres finden sich viele Geschichten und Sagen. Doch wie ist der drittgrößte Binnensee in Niedersachsen tatsächlich entstanden? Diese und andere Antworten gibt das von den Autoren Dr. Remmer Akkermann, Gerd Fischer und Werner Michaelsen unter Mitwirkung von weiteren Fachleuten verfasste Buch „Das Zwischenahner Meer und sein nahes Umland“, das seit dieser Woche, herausgegeben vom Oldenburger Isensee-Verlag, im Buchhandel erhältlich ist.

Dass sich die Autoren nicht oberflächlich mit den gestellten Themen auseinandersetzten, ist an der langen Projektzeit von rund fünf Jahren erkennbar. Die Mitwirkung weiterer 33 Experten aus unterschiedlichen Fachbereichen spricht für eine große Themenbandbreite. Wichtig erschien den Autoren auch, Berichte aus dem Kreisumweltamt, der Gemeinde und der Touristik GmbH einzuarbeiten. Durch sie würden auch historische Aspekte des Moorbades und der Kurhäuser beleuchtet, stellte Remmer Akkermann bei der Buchvorstellung am Mittwoch heraus.

Den Anstoß, dieses Gemeinschaftswerk zu erstellen, gab die Tatsache, dass es über den Dümmer und das Steinhuder Meer bereits viele Veröffentlichungen gibt, bemerkte Remmer Akkermann, auch Vorsitzender der „Biologischen Schutzgemeinschaft Hunte Weser-Ems“. Für das Zwischenahner Meer fehlte diese Ausarbeitung.

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„Wir wollen mit dem Buch den Wert der Landschaft bewusst machen“, so Gerd Fischer, Vorsitzender der Naturschutzgemeinschaft Ammerland. Behandelt wurden „auf Augenhöhe“ alle Interessenlagen am Ufer, denn die große Bandbreite bringe auch konträre Ansichten – so beispielsweise die Ansichten der Fischer zu den Kormoranen und die der Naturschutzverbände.

Beleuchtet werden ferner die Wirtschaft mit dem Tourismus und die Kultur. Auch das Freilichtmuseum um das Ammerländer Bauernhaus findet seine Belichtung, in der die „Heiligen Handlungen des Smoortaal-Essens mit dem Ammerländer Trinkspruch“ im Spieker nicht fehlen. Es könne sich jeder in dem mit vielen Bildern illustrierten Buch wiederfinden, versprach Werner Michaelsen.

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