Bad Zwischenahn Die Zeiten haben sich in den letzten 60 Jahren verändert; die Bad Zwischenahner Landfrauen sind geblieben. In ihrem Wirken bewahren sie Traditionen und kulturelle Werte, verschließen sich aber keinesfalls innovativen Ideen und dem Fortschritt. Im Rahmen einer Weihnachtsfeier, musikalisch von den „Fidelen Amseln“ mitgestaltet, feierten die Frauen im „Ohrweger Krug“ mit vielen Gästen ihr 60-jähriges Bestehen.

Am 3. Dezember 1954 hätten sich 52 engagierte Frauen in einer Stube der Zwischenahner Bahnhofsgaststätte getroffen und den Landfrauenverein gegründet, stellte Vorsitzende Christel Pleyn in ihrem Rückblick auf die Vereinsgeschichte heraus. Damit sollte der Zusammenhalt der Frauen im ländlichen Bereich gefördert sowie die Interessen und Rechte der Frauen auf allen Ebenen vertreten werden. Rund sechs Monate nach der Gründung habe der Verein bereits 89 Mitglieder gehabt. Heute seien es rund 230, betonte die Vorsitzende. Die vielfältigen Veranstaltungen seien für alle Altersgruppen interessant, so Pleyn. „Leider mangelt es mittlerweile etwas an Nachwuchs.“

„Mit bundesweit rund 550 000 Mitgliedern sind wir eine große Gemeinschaft“, betonte Kreislandfrauenvorsitzende Ilse Tietjen, und all diese Damen könnten mit Recht stolz sein, den Landfrauen anzugehören.

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den Corona-Update-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

„Wir Landfrauen vermitteln Wissen und vertreten kompetent unsere Interessen“, hob Agnes Witschen, Vorsitzende des Landfrauenverbandes Weser-Ems, in ihrem Vortrag hervor. Seien anfänglich die Mitglieder fast nur Bäuerinnen gewesen, käme heute nur noch weniger als ein Drittel aus bäuerlichen Betrieben. Landfrauenvereine seien offen für jede interessierte Frau, unabhängig von Beruf und Alter. „Die Vielfalt der Landfrauen ist auch unsere Stärke. Und wer Landfrau ist, ist nie allein!“.

Es sei guter Brauch, zum Jubiläum auch Gutes zu tun, erklärte Vorsitzende Christel Pleyn und übergab Kea Freymuth, Leiterin des Ammerland-Hospiz eine Geldspende. Als Gründungsmitglied wurde Lisa zu Jeddeloh mit einem Blumenstrauß besonders geehrt.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.