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Ocholt Ein erfolgreicher, aber schüchterner Schriftsteller, kuriose Wetten mit hohen Einsätzen und eine bevorstehende Geburtstagsfeier: Das ist der Stoff für ein amüsantes und turbulentes Theaterstück. „Robert ward 30“ lautet der Titel der plattdeutschen Komödie in drei Akten aus der Feder des erfolgreichen Autors Helmut Schmidt.

Die Laienschauspieler des Späälköppels des Heimatvereins Ocholt-Howiek unter Leitung von Späälbaas Giesela Öltjen, die zugleich auch Topustersche ist, proben derzeit mit viel Freude dreimal wöchentlich, damit zur Premiere diesen Freitag, 13. November, im Schuljugendheim, Schulstraße 3, auch alles sitzt. Der Vorhang hebt sich um 20 Uhr.

Robert Böttcher (Niklas Krieger) ist ein junger, erfolgreicher Schriftsteller, aber recht schüchtern und wohnt bei seinen Eltern Margot und Emil Böttcher (Sandra Kayser und Jens Kayser). Er hat seine beiden „echten“ Freunde Thomas und Jens (Thorsten Stäuber und Martin Unglaub), mit denen er hin und wieder ’mal ein Bier trinken geht. Eigentlich fühlt er sich so ganz wohl. Nur für die Liebe bleibt ihm irgendwie keine Zeit.

Nun steht ein Ereignis an: Roberts 30. Geburtstag soll nach dem Wunsch seiner beiden Freunde ganz groß gefeiert werden, obwohl Robert nichts von einen Fest hält. Die Planungen laufen und Thomas und Jens wetten bei einer feucht-fröhlichen Runde, dass einer von beiden es schafft, Robert noch vor seinem Geburtstag zu verloben. Hohe Wetteinsätze stehen an. Das Abkommen wird sogar ungewollt von einer Zeugin schriftlich abgesegnet. Im nüchternen Zustand betrachtet, erweist sich die Klausel als äußerst schwierig. So wird mit falschen Karten gespielt und verschiedene Frauen werden mit Geld „bestochen“. Thomas verbündet sich sogar mit Roberts Vater und will diesem ein Stück Bauland schenken, wenn er ihm hilft, dass Robert sich mit der linkischen Nachbarin Petra Hoffmann (Gunda Kruse-Puls) verlobt und Jens will sich sogar von seiner Freundin trennen, um diese Robert zu überlassen.

Keiner will als Verlierer der Wette dastehen, doch die Zeit drängt, der Geburtstag von Robert naht. Die Zuschauer dürfen gespannt sein, welche Tücken Robert die Planung seiner Geburtstagsfeier erschweren.

Zu den weiteren Akteuren gehören Rosemarie Schönfeld (Anita Köver) und ihre Tochter Hanna (Fenja Kayser).

Nach der Premiere wird das Stück noch neun Mal aufgeführt: und zwar am 17., 19., 20., 23., 26. und 29. November sowie am 2. und 4. Dezember. Die Vorstellungen beginnen jeweils um 20 Uhr im Schuljugendheim. Zusätzlich findet am Sonnabend, 28. November, ab 15 Uhr, eine Nachmittagsvorstellung statt.

Karten können bei Adolf Hahn (Telefon   04409/1649) bestellt werden.

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