Rastede Mit klassischer Musik aus drei Jahrhunderten brachten Harfe und zwei Flöten das Palais Rastede zum ersten Advent zum Klingen. Das „Trio Vacanza“ erfreute das Publikum mit einem anspruchsvollen Konzert und Werken französischer und russischer Komponisten und ließ die Zuhörer Eintauchen in eine Klangwelt voller Harmonie.

Die jungen Profimusiker waren der Einladung des Kunst- und Kulturkreises (KKR) gefolgt und boten im Rahmen der diesjährigen Abschlussveranstaltung der Reihe „Soirée im Palais“ einen herausragenden festlichen Hörgenuss. Zu hören waren Werke von Hector Berlioz, über Alexander Tcherepnin, bis zu Gabriel Fauré und Jacques Ibert. Hartmut Jacob vom KKR forderte die Zuhörer auf: „Lassen Sie sich berühren!“ Und dazu bedurfte es nicht viel. Schon bei den ersten Tönen aus dem Oratorium „L’ Enfance du Christ“ von Berlioz wurde das Publikum gefangen genommen vom virtuosen, äußerst präzise akzentuierten Zusammenspiel von Harfe und zwei Querflöten.

Hier überzeugte Andreas Mäder auf der Querflöte zusammen mit Flötistin Polina Gorshkova und der Harfenistin Nicole Müller durch betörendes, äußerst klangvolles Spiel, das gefiel. Auch in einer Sonate für Harfe und Flöte des russischen Komponisten Adrian Shaposhnikov fanden sich die Instrumente zu harmonischer Ausdruckskraft zusammen.

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Als einer der Höhepunkte des Konzerts erklang die Komposition „Sicilienne“ von Gabriel Fauré. Hier malten Flöte und Harfe ein romantisches Klangbild voller betörender Töne, das die Zuhörer in seinen Bann zog, klangschön bis zum letzten, leise verklingenden Ton. Auch mit Musik von Jacques Ibert – und hier besonders die Altflöte von Andreas Mäder – fesselte Trio Vacanza das Publikum.

In seinem Repertoire zeigte das Ensemble beeindruckend und überzeugend die vielfältigen Verbindungen der französischen und der russischen Musik des 19. bis 20. Jahrhunderts auf. Langanhaltender Beifall war der Lohn für die meisterhafte Leistung der drei jungen Musiker.

Müller hat einen Lehrauftrag am Musikinstitut der Hochschule Osnabrück. Mäder ist zweiter Soloflötist im Staatsorchester Oldenburg. Goshkova gehört ebenfalls zum Ensemble des Oldenburgischen Staatsorchesters.

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