Augustfehn „Meine weiblichen Vorfahren haben fast alle gemalt“, erzählt Barbara Jaros mit einem Lächeln im Gesicht. So war ihr der künstlerische Weg quasi in die Wiege gelegt, was sie mit ihrer Aussage „Ich male seit meiner Kindheit“ bestätigt.

Vergangenen Sonnabend wurde ihre Ausstellung in der Galerie der Eisenhütte in Augustfehn eröffnet. Die Künstlerin aus Wiefelstede war überwältigt von der Resonanz zur Vernissage: „Damit habe ich nicht gerechnet“, freute sie sich über ein volles Haus.

Über 30 Exponate – Acryl- und Ölgemälde als auch Sandstrukturbilder – so wie weit über 50 Tierkeramiken, darunter zahlreiche Vögel und Tiere heinischer Gärten als auch bemalte Gänse-Eier, sind zu sehen.

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Eine Einführung in das Leben und Schaffen von Barbara Jaros, die in Hamburg Kunst studierte und seit den 1960er Jahren als Fotografin und Künstlerin arbeitete, gab der Wiefelsteder Jörg Weden: „Beim Malen findet Barbara Jaros ihre innere Ruhe“. Wie er ausführte, bewohne die Malerin, die sehr naturverbunden sei, seit 1990 mit ihrem Mann ein altes Hofgebäude – den „Gehrken-Hof“ - in Wiefelstede. „Diese Beziehung zu Flora und Fauna erkennen wir in den Bildern.“

Jörg Weden berichtete ferner, dass die Künstlerin die expressionistische Malerei schätze, aber auch dem Impressionismus offen gegenüber stehe, mit dem Einfangen von Licht und Atmosphäre und weniger von Linien.

Die ausgestellten Bilder von Barbara Jaros geben einen kleinen Ausschnitt in ihr künstlerisches Wirken. „Ich male gegenständlich, bin froh, wenn man erkennt, was man sieht – man muss nicht erst lesen, was es sein soll!“ – nennt die Malerin einen Grund, warum in vielen Wiefelsteder Haushalten ein Bild von ihr hängt. Darauf sei sie sehr stolz.

Die Inspiration zum Malen nehme sie aus dem Leben, dem Sehen, von Fotos, wobei Pflanzen, Tiere, Menschen und ländliche Stimmungen ihre Exponate prägen.

In ihrem Atelier erteilt die Malerin seit über 25 Jahren Mal- und Zeichenunterricht: „Knapp 500 Kinder und annähernd 700 Erwachsene – überwiegend Frauen – haben bei ihr malen und zeichnen gelernt. Für ihre eigenen Werke benötigt Barbara Jaros oft nur wenig Zeit: „Manchmal brauche ich nur ein bis zwei Stunden für ein Bild, manchmal drei bis vier Tage – aber länger nicht“. Neben ihren zahlreichen Ausstellungen im Ammerland, aber auch in Hamburg, fertigt Barbara Jaros auch viele Auftragsbilder.

Die Ausstellung kann noch bis zum 16. März täglich von 9 bis 22 Uhr in der Galerie der Eisenhütte besucht werden.

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