APEN „Herzlich willkommen“ schmetterten die Jungen und Mädchen aus den Kindergärten Augustfehn I und Apen den Ehrengästen entgegen, die am Donnerstag ins evangelische Gemeindehaus nach Apen gekommen waren. Um die Kinder drehte sich alles an diesem Tag. Die Einrichtungen „Die Brücke“ und „Unterm Regenbogen“ waren vom Kultusministerium für ihre vorbildliche Konzeption ausgezeichnet worden. Jetzt wurden bei einer Feierstunde die Urkunden überreicht.

Die beiden Konsultations-Kindergärten, wie sie sich nun nennen dürfen, haben Vorreiterfunktion. Andere pädagogische Fachkräfte und weitere Interessierte können sich vor Ort über die konzeptionelle Arbeit informieren. „Wir wollen die Kolleginnen und Kollegen motivieren und ihnen Anreize für die eigene Arbeit geben“, sagte Jutta Jonen, Leiterin des Kindergartens in Augustfehn I. Anschaulich stellten die Jungen und Mädchen das Konzept der elf Lernwerkstätten vor, in denen sie Talente entdecken und Abläufe sowie Zusammenhänge lernen. So gibt es beispielsweise ein Labor für vielfältige Experimente oder eine Wortwerkstatt für den spielerischen Umgang mit Literatur und Sprache. Alle Lernwerkstätten sind miteinander vernetzt. „So lernen die Kinder den Kreislauf der Welt kennen“, sagte Jonen.

Die Jungen und Mädchen zu beteiligen, sei ein wichtiges Anliegen im Aper Kindergarten, erläuterte Leiterin Margrit zur Brügge. „Es wird viel für Kinder getan, aber immer weniger mit den Kindern.“ Deshalb werde in Apen besonders viel Wert auf die Netzwerkarbeit gelegt. Insbesondere der enge Kontakt zur älteren Generation sei sehr wichtig, getreu dem Motto „miteinander leben, voneinander lernen“.

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Beeindruckt von den Darbietungen und Einblicken in den Kindergartenalltag zeigten sich die Gäste, darunter Christian Eilermann vom Niedersächsischen Kultusministerium. „Ihre Konzeption war überzeugend“, richtete er seine Worte an die Leiterinnen. Durch die Praxisberatung solle die Qualität auch in anderen Einrichtungen verbessert werden, erklärte er die Idee der Konsultations-Kindergärten. Diesen Status würden die Einrichtungen maximal drei Jahre behalten.

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NWZ/AMMERLAND/APEN 1

Kerstin Schumann Redakteurin / Redaktion Westerstede
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