Bad Zwischenahn Maritimes haben sich gleich zwei Künsterinnen in einer Gemeinschaftsausstellung im Galerie- Büro vom Verein der Kunstfreunde zum Thema gemacht. Die Werke sind bis zum 30. Juni im Verein der Kunstfreunde, Bahnhofstraße 7, zu sehen. Geöffnet ist montags bis freitags von 10 bis 12.30 Uhr und von 15 bis 17.30 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Unter dem Motto „Strandgut“ ist Anke Otto aus Bad Zwischenahn mit Keramikobjekten und Installationen vertreten. Zu sehen sind Meerestiere wie Delfine, Fische, Seeanemonen oder überdimensionale Seesterne, die die Künstlerin in einem speziellen Verfahren, der Raku-Technik aus Ton gestaltet hat. Interessant ist die charakteristische netzartige Zeichnung, die durch Aufspringen der Glasur an der Oberfläche der Tonarbeiten entsteht und siesen so ihren eigenen Stempel aufdrückt. Seit 2001 setzt sich die Künstlerin mit dem Werkstoff Ton auseinander. Ihr besonderes Interesse richtet sie dabei auf die unterschiedliche Beschaffenheit von Oberflächen, die sie von jeher fasziniere. Ihre Keramikobjekte fertigt Anke Otto überwiegend in Aufbautechnik. Schwerpunkt ihres Schaffens ist die Raku-Technik.

Die freischaffende Keramikerin und Künstlerin wirkt in ihrem eigenen Atelier in Bad Zwischenahn. Ihr Studium der Museumswissenschaften an der Universität Oldenburg schloss sie als „Masters of Arts“ ab. Seit 2006 zeigt sie ihre Arbeiten auf der jährlich stattfinden Open-Air-Kunstmeile „ZwischenArt“ im Kurpark, auf der sie auch in diesem Jahr vertreten sein wird.

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Auch die zweite Künstlerin hat ihre Motive dem Maritimen entliehen. „Seestücke“ nennt Christiane Spiegel aus Zetel ihre Werkschau, in der sie Segelbilder vorstellt. Sie wird von der Liebe zur Nordsee und ihrem Hobby, der Segelei inspiriert, die in ihren Bildern sichtbar werden. 13 großformatige Acrylbilder zeigen dynamische Segeltörns auf ruhiger oder auch stürmischer See in bewegten Formen und gedeckter Farbigkeit. Auf ihren Bildern spannen sich grauweiße Segel, die die ungeheure Windkraft erahnen lassen, die sie antreibt vor blau-grüner See. Andere Arbeiten zeigen Segelboote oder eine Segelregatta, die hart vorm Wind kreuzt.

Dass die Malerin gern mit Acryl, Sand und verschiedenen Materialien experimentiert, die sie in Spachteltechnik aufträgt, verleiht ihren Arbeiten Ausdruck. Durch den Auftrag vielschichtiger Malgründe mit dem Spachtel entsteht eine unverwechselbare Struktur, die den Bildern zusätzliche Tiefe, Spannung und Plastizität gibt. Vor zehn Jahren begann die Künstlerin, vielseitige Maltechniken auszuprobieren. Auch Christiane Spiegel präsentiert ihre Arbeiten auf der „ZwischenArt“ am 3. Juli mit mehr als 20 Künstlern.

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