WIEFELSTEDE Ausgelassene Stimmung herrschte am Sonnabend auf dem Jubiläums-Büttenabend der „Lachenden Bütt“ Wiefelstede. Die Mensa der Haupt- und Realschule war bis auf den letzten Platz besetzt und das Programm begeisterte.

„Wir werden es allen zeigen und machen weiter“, versprach Renate Martens, erste Vorsitzende des Wiefelsteder Karnevalsvereins, in ihrer Begrüßung, in der sie auch die befreundeten Karnevalsvereine aus Ramsloh, Ostrhauderfehn, Sedelsberg, Oldenburg und Esterwegen willkommen hieß. Der stellvertretende Bürgermeister der Gemeinde Wiefelstede, Lutz Helm, brachte die Stimmung im Saal in seiner Begrüßung auch gleich auf den Punkt: „Draußen haben wir eisige Temperaturen und hier drinnen steigt die Stimmung in Richtung Siedepunkt.“

Nach dem Einmarsch des Dreigestirns und des Kinderprinzenpaares sowie der Tanzgarden, angeführt vom Spielmannszug Wiefelstede, übernahm Jens Sörensen die Moderation. Bei „Ich war noch niemals in New York“ und „Sonderzug nach Pankow“ lag der Mit-Sing-Faktor in der Mensa auch gleich bei fast 100 Prozent.

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Die Showtänze der Jugendgarde und der Minis sowie der beiden Tanzmariechen Ann-Cathrin und Christin waren weitere Höhepunkte.

Wiefelstedes Landtagsabgeordneter Jens Nacke trat als Pirat verkleidet in die Bütt und nahm auch gleich die Kommunalpolitik aufs Korn: „Erst sollte es keine Steuererhöhungen in der Gemeinde geben, doch dann entscheidet „Helmut, der Freibeuter" angesichts der leeren Kassen anders.“ Nach diesem schelmischen Seitenhieb in Richtung Bürgermeister bekam dann auch die langwierige Diskussion um die Schulentwicklung in Wiefelstede ihr Fett weg: „Wollen wir eine KGS oder IGS? Oder soll alles so bleiben, wie es ist?“ Jens Nacke stellte fest: „Es bleibt wohl alles so wie es ist.“ Auch Ratsherr Jens-Gert Müller-Saathoff stieg wie in den Vorjahren als Bauer Harms in die Bütt und nahm gekonnt das Leben im Rathaus auf die Schippe: „In Wiefelstede gibt es zwei Rathäuser. In Rathaus eins sitzt die Kämmerei, da wird das Geld eingenommen und in Rathaus zwei wird es wieder ausgegeben. Dummerweise ist hier auch der Ratssaal untergebracht, in dem die Ratsherren über die Finanzen wachen.“

Dennis Häbel als Mario Barth-Double sowie Andre Hillmer und Matthias Becker als Hein und Fied hatten die Lacher schließlich ebenso auf ihrer Seite wie „De Spaßmakers“ aus Norddeich. Ihre Schlagerparade auf Ostfriesenplatt riss die Närrinnen und Narren im Saal von den Stühlen.

Abschließender Höhepunkt des fünfstündigen Programms war wieder der Auftritt der „Wiefelsteder Showgirls“. Die Frauen des Karnevalsvereins hatten eine sehenswerte Choreographie einstudiert und bildeten vor dem großen Finale zudem den Background für Frank Sinatra alias Jens Sörensen.

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