Edewecht Der Kaminraum im Haus der offenen Tür (HoT) in Edewecht drohte am Sonntag fast aus den Nähten zu platzen. Interessierte an dem „Gemeindetreff“ hatten sich an diesem Nachmittag hier ebenso eingefunden wie Mitglieder des Posaunenchors der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde Edewecht. Bei Kaffee, Tee, Christstollen und Mandarinen wurde zunächst geklönt und genossen.

Zum zweiten Mal boten Margaretha Winkler, Maren Neubauer und Angelika Wege (Letztere war an diesem Tag beruflich verhindert) den „Gemeindetreff“ an. Hier kommen Menschen zusammen, die Lust haben, etwas gemeinsam zu unternehmen und Zeit miteinander zu verbringen. „Der Grundgedanke ist der, etwas Schönes zu erleben und sich selbst etwas Gutes zu tun“, beschrieb Karin Heel den Sinn dieses Kreises. „Der Alltag ist manchmal grau und man hat Probleme. Abschalten zu können, wenn auch nur für wenige Stunden, ist ein Ziel des Treffs.“

Karin Heel war bereits im vergangenen Monat dabei, als der „Gemeindetreff“ zum ersten Mal stattfand. An jedem dritten Sonntag im Monat treffen sich die Teilnehmer ab 15 Uhr im HoT in Edewecht. Das Treffen ist konfessionsübergreifend, wie Karin Heel betonte. Jeder, der den Sonntagnachmittag nicht allein verbringen möchte und auch einmal aus seiner Wohnung herauskommen will, ist eingeladen, mitzumachen.

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Im vergangenen Monat wurden beim ersten Treffen Ideen gesammelt, was man gemeinsam machen könne. Die Vorschläge reichten von Museumsbesuchen, Minigolf spielen und Pilgern bis hin zum Spaziergang, Basteln und Geschichten hören. So können sich die Teilnehmer vorstellen, im kommenden Jahr bei gutem Wetter den Kunstpfad entlang des Jadebusens mit Werken zur Schöpfung pilgernd zu erfahren. Dass der Treff dann bereits am Vormittag beginnen würde und nicht erst ab 15 Uhr, gehöre einfach dazu.

An diesem Sonntag stand, ganz der Adventszeit entsprechend, das Basteln von Sternen auf dem Programm. Nachdem die Mitglieder des Posaunenchors den Raum verlassen hatten, legte Margaretha Winkler die entsprechenden Materialen auf den Tisch. Ganz spontan zeigte Heike Reil den Gästen (die beiden Männer, die den Kreis erweitert hatten, gingen nach gut 90 Minuten), wie aus Papier Tüten entstehen. Reil, Leiterin des Posaunenchors, hatte von dem Gemeindetreff gehört und wollte es sich an diesem Nachmittag einfach mal anschauen. Die Teilnehmer waren von dieser recht einfachen Art, stabile Tüten herzustellen, begeistert. Einige äußerten ihre Vorstellungen, wofür sie diese Tüten einsetzen könnten.

Der nächste „Gemeindetreff“ findet am 4. Advent, den 18. Dezember, wieder ab 15 Uhr im Kaminzimmer im „Haus der offenen Tür“ an der Hauptstraße 40 in Edewecht statt. Am Sonntag entschieden die Anwesenden, es sich dann bei „Geschichten am Kamin“ gemütlich zu machen und sich auf das nahende Weihnachtsfest einzustimmen.

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