Friedrichsfehn Die Besucher der Premierenveranstaltung in der Schulturnhalle der Grund- und Oberschule (GOBS) Friedrichsfehn hatten im wahrsten Sinne des Wortes gut lachen: Die „Speelkoppel“ des Ortsvereins Friedrichsfehn feierte mit der Kriminalkomödie „Een Liek för Grete“ von Hans Schimmel, ins Plattdeutsche übersetzt von Wolfgang Binder, einen gelungenen Einstand in ihre 37. Theatersaison. Weitere Vorstellungen gibt es noch bis Sonnabend (siehe Infobox).

Das Publikum wird in diesem Dreiakter auf eine Kreuzfahrt mitgenommen. Die Bühne wird dazu von Markus Klitsch und seinen Freunden sowie dem Bühnenmaler Heino Speckmann in einen Schiffssalon verwandelt. Und dass eine Schiffsfahrt nicht unbedingt langweilig sein muss, beweisen die Akteure auf dem Kreuzfahrtdampfer „Athene“.

Da ist zum einen die Köchin Grete Glövich (gespielt von Rena Seeger), die so gern Miss Marple spielt und jetzt einen richtigen Mord aufklären will. Verdächtige gibt es zur Genüge: Bestsellerautor Rocky Ricks (gespielt von Torsten Bölts) könnte ebenso der Täter sein wie der Snob Adalbert Grafenau (Wolfgang Lindner).

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Aber auch die verarmte Adelige Sybille von Maierstein (Christiane Lampe) könnte als Täterin ebenso in Frage kommen wie die Feministin Beate Ohse (Andrea Spiekermann). Nur die reiche Schlachterwitwe Elvira Griebe (Bärbel Hilmann) scheint die Kreuzfahrt richtig zu genießen. Oder täuscht das?

In jedem Fall muss Kapitän Hubert Hacker (Günter H. Winkelmann) aufpassen, dass die Fahrt nicht aus dem Ruder läuft, während Schiffsdoktor Käthe Lüttjohann (Elke Pünjer) und Serviererin Lisa Jensen (Sarah Hilmann) Grete Glövich bei der Detektivarbeit unterstützen.

Unter der Regie von Christoph Schildmann spielen die Akteure locker auf und bewiesen dabei viel Witz. Zum Vergnügen der Zuschauer gibt es viele Wortduelle, die gestenreich untermalt wurden. Für die gelungene Darstellung und kurzweilige Unterhaltung gab es bei der Premiere immer wieder kräftigen Applaus.

Ihren allerersten Bühnenauftritt erlebte dabei Elke Pünjer. „Natürlich war ich ganz zu Beginn etwas nervös, aber das hat sich ganz schnell gelegt. Ich bin völlig ruhig und entspannt“, konnte sie ihr Lampenfieber ganz schnell besiegen. Das Spiel auf der Bühne machte ihr so viel Spaß, dass sie sich vorstellen kann, auch im nächsten Jahr dabei zu sein.

Als Souffleuse steht dann auch wieder Johanne Meyer zur Verfügung, hinter der Bühne sind außerdem Rena Seeger und Edith Mehrens am Werk, sie sind für Frisur und Maske zuständig.

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