Delfshausen Die „Speelkoppel Delfshausen“ darf man sicherlich als eine der besten plattdeutschen Theater im Ammerland bezeichnen, ohne all den anderen Unrecht zu tun. Bei dem Stück „De letzte Cola in de Wüste oder De Junggesellenavsched“ war das Publikum im Delfshauser Dorfkrug mal wieder hellauf begeistert.

Die Komödie in „dree Törns“ von Bernd Spehling erzählt von dem Chaos, das entsteht, wenn zwei Freunde sich nicht absprechen und der dritte Freund und Heiratswillige so ganz andere Vorstellungen von seinem „Junggesellenavsched“ hat. Olli (Fred von Häfen) und Martin (Steffen Dirksen) bilden mit dem Heiratswilligen Jakob (Klaus Decker) eine Wohngemeinschaft. Sie wohnen zur Miete beim Ehepaar Butenschön (Ingeburg Decker und Axel Böning). Chaos, Tumult und ein verheerendes Durcheinander beherrscht den ganzen Abend die von Hille Decker und Fred van Häfen gebauten Bühne.

Nachdem für die Zuschauer schnell klar wird, dass starke „Interessenskonflikte“ bezüglich einer Gestaltung des Junggesellenabends bestehen, betritt die konservative Braut Friederike (Meike Rohloff) die Bühne und alle wissen jetzt: das kann nicht gut gehen.

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Eigentlich geht es nur darum, dass eine Präsentation von „Flupper Hupper“, dem unverwüstlichen und von Vermieterin Butenschön sehr geschätzten Plastikgeschirr aus Amerika, mit der Party Animateurin Mamacita Base (Bianca Dust) und der Dessous-Vertreterin Sylvia (Anja Bargmann) „koordiniert wird“. Als dann Herr Butenschön aus einem Missverständnis zwischen Sylvia und Frau Butenschön heraus das männliche Dessousmodell der „Schüttel-Schießer“ wirkungsvoll und „stripteasemäßig“ aus einem orangefarbenen Sicherheitsanzug schält, grölt der Saal.

Yvonne und Alexander Hecht aus Rastede haben noch einen Platz „außerhalb der Reihe“ ergattert und sind vollends begeistert. „Das Stück ist super“, meint Yvonne Hecht schon nach dem ersten Akt in der Pause und Alexander Hecht ergänzt: „Toll, auch etwas für junge Leute“.

Es ist interessant zu sehen, dass entgegen allen Trends beim plattdeutschen Theater, in Delfshausen einige jüngere Menschen mitspielen.

Der „junge Liebhaber“ wird häufig in Gesprächen mit Spielleitern „in der Szene“ gesucht. Auch Jens und Diana Lübben finden das Stück „sehr amüsant, witzig und unterhaltsam“.

Das Ende darf natürlich nicht verraten werden, aber nur so viel: Frau Butenschön entdeckt ganz neue Seiten an ihrem Mann und Jakob zieht den Kürzeren.

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